GFT Technologies: KI-Plattform überschreitet 100 Millionen Euro Vertragswert
229,5 Millionen Euro Umsatz, ein Gewinnsprung von 21 Prozent unter dem Strich und ein Auftragsbestand 11 Prozent über Vorjahr – GFT Technologies ist mit steigenden Ergebnissen ins Jahr 2026 gestartet. Das Umsatz-Wachstum zu konstanten Wechselkursen lag bei 5 Prozent. Regional lieferten Brasilien mit plus 33 Prozent und Kolumbien mit plus 20 Prozent die stärksten Impulse. Das Segment Europe gab dagegen leicht nach: 111,9 Millionen Euro nach 116,5 Millionen Euro im Vorjahr, da Zuwächse in Spanien Rückgänge in Deutschland, dem Vereinigten Königreich und Italien nicht vollständig kompensierten.
Profitabler als im Vorjahr war das Quartal trotz des verhaltenen Europa-Geschäfts: Das bereinigte EBIT stieg auf 16,1 Millionen Euro bei einer Marge von 7,0 Prozent, nach 6,8 Prozent im Vorjahr. Das EBT verbesserte sich auf 12,0 Millionen Euro, die EBT-Marge auf 5,2 Prozent. Höhere Personaleffizienz, reduzierte Büromietkosten und geringere Kapazitätsanpassungen, vor allem im laufenden Transformationsprozess im Vereinigten Königreich, trugen zur Margenverbesserung bei. Das Ergebnis je Aktie lag bei 0,34 Euro, nach 0,27 Euro im Vorjahr.
Strategisch rückt die KI-Plattform Wynxx zunehmend in den Mittelpunkt: Zum Quartalsende war sie in elf Ländern bei 105 Unternehmenskunden im Einsatz, nach acht Ländern und 92 Kunden zum Jahresende 2025. Der von Wynxx beeinflusste Vertragswert überstieg nach Angaben von GFT Technologies 104 Millionen Euro, ein Anstieg von rund 48 Prozent. Über die Akquisition Megawork schloss GFT zudem einen SAP-Vertrag mit einem Tier-1-Kunden in Brasilien über mehr als 18 Millionen Euro ab.
Für 2026 bleibt die Prognose von GFT unverändert
„Die solide finanzielle Entwicklung im ersten Quartal entspricht voll unseren Erwartungen und bestätigt, dass wir unsere KI-zentrierte Strategie mit Disziplin umsetzen. Unternehmen gehen zunehmend über die reine Erprobung hinaus und integrieren KI systematisch in groß angelegte Modernisierungsprogramme. Mit unserer Wynxx Agentic AI Plattform helfen wir unseren Kunden, komplexe Modernisierungsprogramme schneller, sicherer und mit klarem geschäftlichem Mehrwert umzusetzen”, sagt Marco Santos, Global CEO von GFT Technologies.
Für 2026 bleibt die Prognose unverändert: GFT erwartet währungsbereinigtes Umsatzwachstum von 5 Prozent auf rund 930 Millionen Euro, ein bereinigtes EBIT von 71 Millionen Euro bei einer Marge von 7,6 Prozent sowie ein EBT von rund 56 Millionen Euro, einem Anstieg von 21 Prozent gegenüber dem Vorjahr.
Die GFT Technologies Aktie notiert bei 11,43 Euro mit 7,83 Prozent im Plus.
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Hinweis auf Interessenskonflikt(e): Der / die Autor(in) oder andere Personen aus der 4investors-Redaktion halten unmittelbar Positionen in Finanzinstrumenten / Derivate auf Finanzinstrumente von Unternehmen, die in diesem Beitrag thematisiert werden und deren Kurse durch die Berichterstattung beeinflusst werden könnten: GFT Technologies.

