KSB: Energiegroßauftrag rettet Auftragseingang – Geopolitik drückt Marge
Ein Kraftwerksgroßauftrag in Osteuropa hat den Auftragseingang von KSB im ersten Quartal 2026 auf 1,012 Milliarden Euro gehoben, ein Plus von 15,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Im Segment Pumpen stieg der Energie-Auftragseingang vor allem aufgrund des Großauftrags um 31 Prozent auf 633 Millionen Euro, während die Standardmärkte um 11 Prozent auf 354 Millionen Euro nachgaben. 4investors.de als bevorzugte Quelle bei Google festlegen Damit sehen Sie unsere Börsen- und Aktiennews häufiger in Ihren Google-Suchergebnissen.
Beim Umsatz hielt sich KSB mit 712 Millionen Euro nahezu auf Vorjahresniveau, ein Plus von 0,4 Prozent. Das Pumpen-Segment legte um 16,4 Prozent zu, Armaturen verloren 5,9 Prozent, SupremeServ sank um 3,2 Prozent - letzteres ausschließlich wegen Währungseffekten von 8 Millionen Euro. Das EBIT fiel auf 39,8 Millionen Euro, nach 45,5 Millionen Euro im Vorjahr, die Marge sank auf 5,6 Prozent. Belastend wirkten SAP-Transformationskosten von 6,4 Millionen Euro sowie ein Ergebnisrückgang bei SupremeServ um 6,9 Millionen Euro auf 31,9 Millionen Euro.
Den Rahmen setzt ein zunehmend schwieriges Umfeld: Schwache Weltkonjunktur, Irankrieg und dessen Folgen für Lieferketten und Energiepreise belasten das Geschäft. „In der Summe ergibt sich ein erneut sehr herausforderndes Umfeld”, so Stephan Timmermann, Sprecher der KSB-Geschäftsleitung. KSB hält dennoch an der Jahresprognose für 2026 fest. Der Konzern erzielte 2025 mit rund 16.800 Mitarbeitenden einen Umsatz von rund 3 Milliarden Euro.
Die KSB VZ. Aktie notiert bei 906,00 Euro mit 6,98 Prozent im Minus.


