A.H.T. Syngas: Umsatz soll sich vervierfachen
A.H.T. Syngas will in den kommenden Jahren sehr deutlich wachsen. Das macht Vorstand Gero Ferges auf dem Impact Investment Day der Small & Mid Cap Investmentbank in Bonn deutlich. 4investors.de als bevorzugte Quelle bei Google festlegen Damit sehen Sie unsere Börsen- und Aktiennews häufiger in Ihren Google-Suchergebnissen.
Die Gesellschaft mit ihrem juristischen Sitz in Eindhoven (Niederlande) plant und installiert dezentrale Biomassekraftwerke. Dabei setzt man auf biogene Reststoffe und erzeugt so Strom, Wärme und Synthesegas. Nicht zu unterschätzen sind auch die Emissionszertifikate, die generiert werden. Ferges spricht in Bonn zudem davon, dass man in Richtung Wasserstoffproduktion gehen will.
A.H.T. Syngas verkauft solche Anlagen für Reststoffe, will sie aber künftig auch verstärkt betreiben, um wiederkehrende Einkünfte zu generieren. Allerdings ist der Aufbau einer solchen Anlagen nicht günstig. Je nach Kraftwerk werden mindestens 1,6 Millionen Euro benötigt, die Investitionssumme kann auf bis zu 8 Millionen Euro ansteigen.
2025 erwirtschaftete die Gesellschaft einen Umsatz von 2,25 Millionen Euro. 2026 sollen es 9,24 Millionen Euro sein. Bis 2028 will der Manager den Umsatz auf 23 Millionen Euro steigern. Das EBITDA lag 2025 noch bei -1,7 Millionen Euro, 2026 hofft man auf eine schwarze Null. Ab 2027 soll es dann auf EBITDA-Basis ein klares Plus geben, für 2028 peilt A.H.T. 2,13 Millionen Euro an.
Ein Problem für manchen Investor könnte der Streubesitz von A.H.T. Syngas sein. Dieser liegt bei 24 Prozent. Auch die Marktkapitalisierung von rund 7,2 Millionen Euro ist für viele Anleger zu gering. Ferges spricht in Bonn jedoch von einer maßgeblichen Unterbewertung des Papiers.
Die Aktien von A.H.T. Syngas (WKN: A12AGY, ISIN: NL0010872388, Chart, News) gewinnen 3,6 Prozent auf 2,86 Euro. In den vergangenen zwölf Monaten hat die Aktie rund 40 Prozent nachgegeben.


