MPH Health Care: CR-Energy-Insolvenz sorgt 2025 für Verlust
Die MPH Health Care AG weist für das Geschäftsjahr 2025 einen Jahresfehlbetrag von 29,3 Millionen Euro aus, nach einem Jahresüberschuss von 32 Millionen Euro im Vorjahr. Das EBIT drehte auf minus 28,5 Millionen Euro, nach plus 33 Millionen Euro. Der Verlust resultiert maßgeblich aus nicht zahlungswirksamen Fair-Value-Verlusten auf die Beteiligung an der CR Energy AG, die im Juni 2025 Insolvenzantrag gestellt hatte und seit September 2025 im eröffneten Insolvenzverfahren ist. Die Eigenkapitalquote sank leicht auf 94,3 Prozent nach 95,5 Prozent im Vorjahr. 4investors.de als bevorzugte Quelle bei Google festlegen Damit sehen Sie unsere Börsen- und Aktiennews häufiger in Ihren Google-Suchergebnissen.
Den Net Asset Value beziffert MPH Health Care auf 243,4 Millionen Euro, entsprechend 56,85 Euro je Aktie, nach zuvor 277,9 Millionen Euro. Die MPH Health Care Aktie notiert bei 20,50 Euro mit 0,49 Prozent im Plus.
Die Kernbeteiligung M1 Kliniken AG entwickle sich operativ „stark”, so das Unternehmen am Mittwoch. Der Umsatz stieg auf 364,3 Millionen Euro, nach 339,2 Millionen Euro, das Konzern-EBIT auf 34,6 Millionen Euro, nach 26,8 Millionen Euro. Das Beauty-Segment überschritt mit 102 Millionen Euro Umsatz erstmals die 100-Millionen-Euro-Marke, das Segment-EBIT wuchs um 41,5 Prozent auf 28,3 Millionen Euro. M1 Kliniken schloss zudem den Verkauf der HAEMATO Pharm GmbH an die Phoenix Group zum 1. Februar 2026 ab.
Für 2026 zeigt sich atrick Brenske, Vorstand der MPH Health Care AG, zuversichtlich. M1 Kliniken plant den weiteren Ausbau nationaler und internationaler Fachzentren und strebt bis 2029 im Beauty-Segment einen Jahresumsatz von 200 bis 300 Millionen Euro bei einer EBIT-Marge von mindestens 20 Prozent an.
