Nordex: EBITDA springt um 64 Prozent – Aktie legt stark zu
Die Nordex Group hat im ersten Quartal 2026 einen Umsatz von 1,588 Milliarden Euro erzielt, nach 1,435 Milliarden Euro im Vorjahreszeitraum, ein Plus von 10,6 Prozent. Das EBITDA stieg um 64,3 Prozent auf 130,7 Millionen Euro, nach 79,6 Millionen Euro, die EBITDA-Marge verbesserte sich von 5,5 auf 8,2 Prozent. Das Konzernergebnis sprang von 7,9 auf 53,6 Millionen Euro.
Die starken Quartalszahlen lösen an der Börse deutliche Kursgewinne bei der Windenergie-Aktie aus. Die Nordex Aktie notiert bei 49,82 Euro mit 11,35 Prozent im Plus.
Nordex bestätigt Prognose für 2026
Die Jahresprognose für 2026 wurde unverändert bestätigt. „Die anhaltende Nachfrage aus unseren Kernmärkten sowie eine bereits im ersten Quartal erzielte EBITDA-Marge von über 8 Prozent unterstreichen, dass wir auf einem guten Weg sind, unsere für dieses Jahr gesetzte Prognose zu erreichen”, sagt José Luis Blanco, Vorstandsvorsitzender der Nordex Group.
Im Segment Projekte stieg das EBIT um 58,5 Prozent auf 167,4 Millionen Euro, nach 105,6 Millionen Euro, die Marge verbesserte sich von 8,5 auf 12,2 Prozent. Das Servicegeschäft von Nordex legte beim EBIT um 26,1 Prozent auf 41,8 Millionen Euro zu, nach 33,1 Millionen Euro, bei einer Marge von 19,2 Prozent, nach 16,8 Prozent. Der Auftragseingang im Projektgeschäft fiel mit 1,707 Milliarden Euro leicht unter den Vorjahreswert von 1,890 Milliarden Euro, der Serviceauftragseingang stieg dagegen um 73,6 Prozent auf 683,0 Millionen Euro.
Der Gesamtauftragsbestand lag zum 31. März 2026 bei rund 17 Milliarden Euro, nach 13,5 Milliarden Euro zum Vorjahresstichtag. Davon entfielen 10,5 Milliarden Euro auf das Projektgeschäft, nach 8,2 Milliarden Euro, und 6,5 Milliarden Euro auf den Servicebereich, nach 5,2 Milliarden Euro. Die installierte Leistung stieg auf 1.155 MW in 14 Ländern, nach 1.046 MW im Vorjahr. Der freie Cashflow war mit minus 98,1 Millionen Euro negativ, nach plus 4,0 Millionen Euro im Vorjahr, bedingt durch eine Normalisierung des Working Capitals.
Die Nettoliquidität lag zum 31. März 2026 bei 1,518 Milliarden Euro, nach 1,625 Milliarden Euro zum Jahresende 2025. Die Eigenkapitalquote verbesserte sich leicht auf 19,4 Prozent.
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