Heidelberger Druck: Gewinnwarnung schockt den Markt
Heidelberger Druck muss die Prognose für 2025/2026 anpassen. Unverändert rechnet die Gesellschaft mit einem Umsatz von 2,35 Milliarden Euro (Vorjahr: 2,28 Milliarden Euro). Anders sieht es bei der EBITDA-Prognose aus. 4investors.de als bevorzugte Quelle bei Google festlegen Damit sehen Sie unsere Börsen- und Aktiennews häufiger in Ihren Google-Suchergebnissen.
Hier ging man bisher davon aus, die bereinigte Marge aus dem Vorjahr von 7,1 Prozent zu übertreffen. Im besten Fall sollte die Marge auf bis zu 8 Prozent steigen. Davon nimmt man am Abend Abstand. Inzwischen erscheint es realistisch, eine Marge von rund 6,6 Prozent zu schaffen.
Belastet wird die Marge von verschiedenen Faktoren. So spürt man eine klar abgeschwächte Investitionsbereitschaft aufgrund des Iran-Konflikts. Der Produktmix im vierten Quartal wird als ungünstig gewertet. Auch Währungseinflüsse spielen beim Verfehlen der Prognose eine Rolle. Zudem gibt es zeitlich vorgezogene Aufwendungen für neue Geschäftsfelder außerhalb des Kerngeschäfts. Dabei geht es vor allem um das Engagement im Bereich Defense.
Das Geschäftsjahr von Heidelberger Druck endete am 31. März. Endgültige Zahlen wird die Gesellschaft am 10. Juni publizieren.
Die Aktien von Heidelberger Druck (WKN: 731400, ISIN: DE0007314007, Chart, News) geben auf Tradegate 9,7 Prozent auf 1,767 Euro nach. In den vergangenen zwölf Monaten schafft die Aktie ein Plus von 65 Prozent.

