Zeal: Startquartal lässt Raum nach oben
Am 7. Mai gibt es bei Zeal die Zahlen zum ersten Quartal. Der Start ins neue Geschäftsjahr dürfte eher unspektakulär verlaufen sein, glauben die Analysten von mwb research. Es gab keine großen Jackpots, welche immer Impulsgeber für das Geschäft sind. Beim Eurojackpot sind die Jackpots sogar im Schnitt deutlich niedriger als im Vorjahr ausgefallen: 34 Millionen Euro gegenüber 49 Millionen Euro. Dabei war das Vorjahresquartal allerdings auch besonders stark.
Der Umsatz soll sich dennoch um fast 7 Prozent auf rund 55 Millionen Euro verbessern. Für das Gesamtjahr rechnet Zeal mit einem Umsatz von 250 Millionen Euro bis 260 Millionen Euro. Die kommenden Quartale müssen demnach deutlich stärker ausfallen. Im Modell der Analysten werden 257,8 Millionen Euro aufgeführt.
Bei der EBITDA-Marge erwarten die Experten für das erste Quartal einen Rückgang von fast 35 Prozent auf rund 30 Prozent. Hier liegt die Jahresschätzung der Gesellschaft bei etwa 28,5 Prozent. Die Experten glauben jedoch, dass verstärkte Marketingaktivitäten im Jahresverlauf positive Auswirkungen haben werden. Sie rechnen 2026 mit einer Marge von 29,7 Prozent.
Wie bisher gibt es von den Analysten eine Kaufempfehlung für die Papiere von Zeal. Das Kursziel von 72,00 Euro wird ebenfalls bestätigt.
Prognostiziert wird von den Analysten für 2026 ein Gewinn je Aktie von 2,01 Euro, der im kommenden Jahr auf 2,32 Euro ansteigen soll. Die Schätzung für 2028 kommt auf 2,68 Euro. Die Dividendenrendite soll bei klar über 3 Prozent liegen und 2028 die Marke von 4 Prozent überschreiten.
Die Aktien von Zeal (WKN: ZEAL24, ISIN: DE000ZEAL241, Chart, News) gewinnen 0,4 Prozent auf 47,70 Euro. In den vergangenen zwölf Monaten schafft die Aktie ein Plus von 16 Prozent.
