InTiCa Systems meldet erneut negatives EBIT, Mobility-Segment wächst
Der Passauer Elektronikhersteller InTiCa Systems hat das Geschäftsjahr 2025 mit einem Konzernumsatz von 68,5 Millionen Euro abgeschlossen, nach 70,6 Millionen Euro im Vorjahr. Das EBIT fiel vorläufigen Zahlen zufolge mit minus 1,5 Millionen Euro erneut negativ aus, nach minus 0,6 Millionen Euro im Vorjahr, traf damit aber das obere Ende der zuletzt angepassten Prognosespanne. Der operative Cashflow des Unternehmens sei klar positiv ausgefallen „und verbesserte sich im Vorjahresvergleich deutlich”, so InTiCa Systems.
Belastet wurde das Ergebnis laut InTiCa Systems vor allem vom Segment Industry & Infrastructure, dessen Umsatz um 53,1 Prozent auf 7,2 Millionen Euro einbrach. Gegenläufig entwickelte sich das Segment Mobility mit einem Zuwachs von 10,9 Prozent auf 61,2 Millionen Euro. Der Auftragsbestand stieg leicht auf 80,3 Millionen Euro nach 77,3 Millionen Euro Ende 2024, davon entfielen 92 Prozent auf Mobility.
Der Start ins Geschäftsjahr 2026 verlief nach Unternehmensangaben weiterhin verhalten. Eine detaillierte Prognose wird mit dem vollständigen Geschäftsbericht am 30. April 2026 veröffentlicht. Mittelfristig setzt InTiCa auf neue Geschäftsfelder wie stationäre Kraftwerke für Rechenzentren und elektrische Antriebe für maritime Anwendungen sowie auf eine Verschiebung hin zu margenträchtigeren Baugruppen statt Einzelkomponenten.
Die InTiCa Systems Aktie notiert bei 1,92 Euro mit 0,79 Prozent im Plus.
