Leifheit: Stabilisierung statt Erholung
Bei Leifheit sinkt der Umsatz 2025 um 10,3 Prozent auf 232,6 Millionen Euro. Die Nachfrage sowohl in Deutschland als auch in anderen wichtigen Märkten Europas ist leicht zurückgegangen. Das berichtete EBIT gibt um 17,4 Prozent auf 10,0 Millionen Euro nach. Der freie Cashflow liegt bei 6,4 Millionen Euro (Vorjahr: 14,2 Millionen Euro). Die Analysten von mwb research verweisen jedoch darauf, dass er weiter klar positiv ist.
2026 will Leifheit beim Umsatz leicht zulegen. Das EBIT soll ungefähr auf Vorjahreshöhe liegen. Gleiches gilt für den freien Cashflow. All das deutet eher eine Stabilisierung der Situation anstatt einer Erholung an.
Mit einer neuer Strategie will Leifheit die Marke relaunchen, es soll zu verstärkten Marketingaktivitäten kommen. Strukturen sollen vereinfacht werden, Kosten sollen reduziert werden. So soll die Wettbewerbsfähigkeit erhöht werden.
Für die Aktie spricht aus Sicht der Analysten die Dividendenrendite. Diese liegt bei rund 8 Prozent und wird als attraktiv angesehen. Auch verfügt Leifheit über eine Cashposition von rund 31 Millionen Euro. Damit sind auch strategische Investments möglich. Ab 2027 soll sich der freie Cashflow weiter verbessern. Das dürfte positive Auswirkungen auf die Dividende haben. Langfristig orientierte Investoren könnten daran interessiert sein.
Die Analysten bestätigen die Kaufempfehlung für die Papiere von Leifheit. Das Kursziel von 20,00 Euro wird ebenfalls erneuert.
Erwartet wird von den Analysten im laufenden Jahr ein Gewinn je Aktie von 0,72 Euro. 2027 sollen es 1,15 Euro sein. Die Prognose für 2028 liegt bei 1,19 Euro.
Die Papiere von Leifheit (WKN: 646450, ISIN: DE0006464506, Chart, News) gewinnen 0,7 Prozent auf 15,10 Euro. In den vergangenen zwölf Monaten hat die Aktie rund 16 Prozent nachgegeben.
