Frequentis: „Kunden haben ein hohes Vertrauen“


07.04.2021 10:51 Uhr - Autor: Johannes Stoffels  Johannes Stoffels auf Twitter auf Twitter 

2020 sinkt der Umsatz bei Frequentis um 1,4 Prozent auf 299,4 Millionen Euro. 66 Prozent des Umsatzes werden in Europa erwirtschaftet, 16 Prozent entfallen auf Amerika. Das EBIT legt um 9,6 Millionen Euro auf 26,8 Millionen Euro zu. Durch die Pandemie gab es weniger Reisen, das hat die Reisekosten beeinflusst. Die EBIT-Marge steigt von 5,7 Prozent auf 9,0 Prozent an. Das Ergebnis sinkt von +12,5 Millionen Euro auf -3,4 Millionen Euro. Wie im Vorjahr soll es eine Dividende von 0,15 Euro je Aktie geben. Man will so Kontinuität bei der Dividendenpolitik zeigen. Auch künftig will man bei der Dividendenpolitik bleiben, so CEO Norbert Haslacher auf einer Telefonkonferenz.

Der Auftragseingang von Frequentis geht um 5,7 Prozent auf 314,6 Millionen Euro zurück. Der Auftragsbestand legt um 9,2 Prozent auf 427,6 Millionen Euro zu.

Frequentis CFO Sylvia Bardach kommentiert die Zahlen: „Wir konnten in einem gesamtwirtschaftlich schwierigen Jahr ein sehr gutes operatives Ziel erreichen.“ Vorstandschef Norbert Haslacher fügt hinzu: „Hier macht sich bezahlt, dass die Kunden ein hohes Vertrauen in Frequentis haben. Die Installationen und ein guter Teil der Projektabnahmen konnten trotz der Pandemie-Reiserestriktionen virtuell durchgeführt werden. Die globale Präsenz mit eigenen Standorten in mehreren Ländern half dabei.“

Frequentis will sich künftig stärker zu einem Software-Unternehmen entwickeln. Kunden fragen verstärkt reine Software- sowie „private cloud“-basierte Lösungen nach, darauf möchte man reagieren.


Für 2021 sieht Frequentis weitere Unwägbarkeiten, die Pandemie kann noch Auswirkungen haben. Umsatz und Auftragseingang sollen im laufenden Jahr mindestens auf Höhe der Zahlen von 2020 liegen. Die Reisekosten dürften wieder steigen, obwohl auch künftig viele Meetings weiter virtuell stattfinden werden. Prognostiziert wird eine EBIT-Marge von 5 Prozent bis 7 Prozent.

Auf der Telefonkonferenz macht CEO Haslacher zudem deutlich, dass die Pipeline für die nächsten Jahre gut gefüllt sei. Da sei man entsprechend optimistisch.
Daten zum Wertpapier: Frequentis
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