K+S: Eine nicht ganz unwichtige Feststellung

Bild und Copyright: K+S.

Am 11. März gibt es den Jahresbericht von K+S. Die Wirtschaftsprüfer haben jetzt grünes Licht gegeben. Bild und Copyright: K+S.

09.03.2021 16:11 Uhr - Autor: Johannes Stoffels  Johannes Stoffels auf Twitter auf Twitter 

Am 11. März wird K+S seinen Zahlen für das abgelaufene Geschäftsjahr präsentieren. Am Nachmittag meldet das Unternehmen aus Kassel, dass der Abschlussprüfer den Konzernabschluss uneingeschränkt testiert hat. Geprüft wurden die Zahlen von Deloitte.

K+S macht demnach einen bereinigten Verlust von 1,8 Milliarden Euro. Gedrückt wird das Ergebnis von einer Wertminderung auf Vermögenswerte in der Operativen Einheit Europe+ über 1,86 Milliarden Euro. Ursprünglich hatte man mit einer Wertminderung von 2 Milliarden Euro gerechnet. K+S betont dass die Wertminderung, so habe es der testierte Konzernabschluss bestätigt, nicht früher hätte erfasst werden müssen.

Dieser Punkt ist nicht ganz unwichtig, gibt es doch darüber eine Untersuchung seitens der Deutschen Prüfstelle für Rechnungslegung (DPR). Diese läuft noch. Bei K+S ist man weiter überzeugt, die Vorbehalte entkräften zu können. Mitte Februar berichtet die DPR, dass man den Jahresbericht 2019 sowie den Halbjahresbericht 2020 von K+S prüfe. Demnach habe K+S das Anlagevermögen möglicherweise zu hoch ausgewiesen, zudem haben man Wertminderungen eventuell zu spät durchgeführt.

2020 macht K+S bei den fortgeführten Aktivitäten ein EBITDA von 266,9 Millionen Euro. Für 2021 rechnet die Gesellschaft mit einem Wert von 440 Millionen Euro bis 540 Millionen Euro. Darin enthalten ist ein einmaliger Ertrag über 200 Millionen Euro. Dieser stammt aus der Einbringung der Vermögenswerte in das REKS Joint Venture.

Daten zum Wertpapier: K+S
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Ticker-Symbol: SDF
WKN: KSAG88
ISIN: DE000KSAG888

Lesen Sie mehr zum Thema K+S im Bericht vom 18.02.2021

K+S: Monate der Unsicherheit

Die Deutsche Prüfstelle für Rechnungslegung, kurz DPR, überprüft nach Bitte der BaFin den Jahresbericht 2019 von K+S sowie den Halbjahresbericht 2020. Möglicherweise hat K+S das Anlagevermögen zu hoch ausgewiesen, Wertminderungen könnten zu spät durchgeführt worden sein. Im November hat K+S eine Sonderabschreibung über 2 Milliarden Euro vorgenommen, damit hat man auf die Entwicklung der Kalipreise reagiert. K+S hat seine Zusammenarbeit mit der DPR zugesagt. Man glaubt, die Anhaltspunkte der BaFin entkräften zu können. Die Analysten der DZ Bank werten die Vorfälle jedoch als sehr negative Überraschung. Sie bestätigen zunächst die Halteempfehlung für die Aktien von K+S. Das Kursziel sehen sie weiter bei 7,25 Euro. Allerdings wollen sie die aktuellen Entwicklungen einpflegen. Eine Veränderung des Modells ist somit möglich. Eigentlich hellt sich die fundamentale Lage bei K+S gerade wieder auf. Jetzt wird sich die Prüfung jedoch über Monate hinziehen ... diese News weiterlesen!

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