AstraZeneca stellt Antrag auf EU-Zulassung fĂŒr COVID-19 Impfstoff
AstraZeneca hat bei der EuropĂ€ischen Arzneimittelbehörde EMA einen Notfall-Zulassungsantrag fĂŒr den von der UniversitĂ€t Oxford zusammen mit AstraZeneca entwickelten COVID-19 Impfstoff gestellt. Wie die EMA mitteilt, wird sie sie die PrĂŒfung des Antrags mit einem beschleunigten Zeitplan voran treiben. âEine Stellungnahme zur Zulassung könnte bis zum 29. Januar wĂ€hrend der Sitzung des wissenschaftlichen Ausschusses fĂŒr Humanarzneimittel (CHMP) der EMA abgegeben werdenâ, meldet die EMA heute.
Voraussetzung fĂŒr die schnelle Zulassung sei neben ausreichenden und belastbaren Daten zur QualitĂ€t, Sicherheit und Wirksamkeit des Impfstoffs auch, dass alle zusĂ€tzlichen Informationen, die zur VervollstĂ€ndigung der Bewertung erforderlich seien, umgehend von den Antragstellern vorgelegt werden.
Der COVID-19 Impfstoff aus der Kooperation UniversitĂ€t Oxford zusammen mit AstraZeneca wurde von der EMA bereits im Zuge eines ârollierenden Verfahrensâ gesichtet und geprĂŒft. Derartige Verfahren hatten unter anderem auch beim Impfstoff von BioNTech und Pfizer Anwendung gefunden. âIn dieser Phase bewertete die EMA Daten aus Laborstudien (nicht-klinische Daten), Daten zur QualitĂ€t des Impfstoffs (zu den Inhaltsstoffen und der Art der Herstellung) und einige Hinweise zur Sicherheit und Wirksamkeit aus einer gepoolten Analyse von vorlĂ€ufigen klinischen Daten aus vier laufenden klinischen Studien in GroĂbritannien, Brasilien und SĂŒdafrikaâ, so die europĂ€ische Behörde. Zudem seien weitere wissenschaftliche Daten zur VerfĂŒgung gestellt worden, die man derzeit auswerte, meldet die EMA.
