K+S: Neues Kursziel nach dem Salz-Deal

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06.10.2020 10:56 Uhr - Autor: Johannes Stoffels  Johannes Stoffels auf Twitter  | 4investors auf: Twitter | Google News | Facebook

Gestern Abend werden die Spekulationen bestätigt. K+S verkauft die Salzsparte Americas an Stone Canyon Industries Holding. Der Preis liegt bei 3,2 Milliarden Dollar. Das liegt klar über den Erwartungen. Der Markt hatte zuvor mit rund 2,7 Milliarden Dollar gerechnet. 2019 machte Americas einen Umsatz von 1,532 Milliarden Euro und ein EBITDA von 230 Millionen Euro.

Mit dem frischen Geld will K+S die Schulden reduzieren. Ende Juni lagen die Nettoverbindlichkeiten bei 4,443 Milliarden Euro. Durch die Veräußerung kann man mehr als die anvisierten 2 Milliarden Euro in die Schuldentilgung stecken.

Der Verkauf bringt K+S deutlich weiter bei der Neuausrichtung. Künftig will man sich auf Dünger und hochpreisige Spezialitäten fokussieren. Produktionsstandorte existieren in Deutschland und in Kanada. Nur in Europa will man mit dem Salzgeschäft fortfahren.

Durch den Verkauf kann K+S auch die Verwaltung verschlanken. So können jährlich 60 Millionen Euro eingespart werden.

Die Analysten der Nord LB bestätigen nach der Meldung die Halteempfehlung für die Aktien von K+S. Das Kursziel für die Aktien von K+S lag bisher bei 7,00 Euro. In der neuen Studie steigt das Kursziel auf 7,40 Euro an.

Die Aktien von K+S gewinnen heute 2,6 Prozent auf 7,16 Euro. Schon gestern machte die Aktie aufgrund der Gerüchte einen Sprung. Vor einer Woche stand das Papier noch bei 5,60 Euro.

Daten zum Wertpapier: K+S
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Ticker-Symbol: SDF
WKN: KSAG88
ISIN: DE000KSAG888

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Lesen Sie mehr zum Thema K+S im Bericht vom 06.10.2020

K+S meldet Vollzug bei Milliardendeal - Aktie leicht im Plus

Nachdem die K+S Aktie gestern schon die Aussicht auf den milliardenschweren Verkauf der US-Salzsparte des Unternehmens mit einem Kurssprung „feierte”, melden die Hessen heute den Vollzug des Deals. „Verträge sind noch nicht unterzeichnet und es gibt daher keine Sicherheit, dass eine finale Einigung erzielt und verkündet wird”, hieß es gestern Vormittag noch zurückhaltend von Seiten des Rohstoffkonzerns. Allerdings gehören solche Formulierungen zum üblichen PR-Sprech in diesen Situationen und schon in der Nacht zum heutigen Dienstag konnte K+S dann melden, dass die Verträge unterschrieben sind.

Bei den Konditionen des Verkaufs gibt es keine Überraschungen mehr, diese entsprechen weitgehend den schon zuvor herumgereichten Spekulationen. 3,2 Milliarden Dollar zahlt er Käufer, die Stone Canyon ... diese News weiterlesen!

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