Grenke vs. Viceroy: Perring bleibt short und jetzt mischt Warth & Klein Grant Thornton mit

Die Grenke AG und ihr Konzerngründer, Großaktionär, langjähriger Vorstandschef und aktueller stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender Wolfgang Grenke (Bild, lässt derzeit sein Amt ruhen) sehen sich mit zahlreichen schweren Anschuldigungen von Viceroy konfrontiert. Bild und Copyright: Grenke.

Die Grenke AG und ihr Konzerngründer, Großaktionär, langjähriger Vorstandschef und aktueller stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender Wolfgang Grenke (Bild, lässt derzeit sein Amt ruhen) sehen sich mit zahlreichen schweren Anschuldigungen von Viceroy konfrontiert. Bild und Copyright: Grenke.

24.09.2020 08:22 Uhr - Autor: Michael Barck  Michael Barck auf Twitter  | 4investors auf: Twitter | Google News | Facebook

Wenn man sich bei Google News die Schlagzeilen zu Grenke anschaut, fällt vor allem eins auf: „Erste Investoren kaufen zu” und „Großaktionäre stocken auf”, heißt es da. Beides stimmt nicht mehr so ganz, denn einer der beiden „Großaktionäre”, die Fondsgesellschaft Jupiter Fund Management PLC, hat ihre Beteiligung an Grenke mittlerweile wieder deutlich gesenkt. War diese zunächst per 16. September von 5,004 Prozent auf 5,67 Prozent erhöht worden, so hält Jupiter per 22. September nur noch 3,91 Prozent der Grenke Aktien - damit mehr als 30 Prozent weniger binnen weniger Tage.

Auch Fraser Perring, der mit seinem Viceroy-Report bei Grenke das Chaos ausbrechen ließ und eine Reihe von schwerwiegenden Anschuldigungen erhob, die Grenke vor allem in der Franchise-Sparte bisher nicht im Ansatz ausräumen konnte, ist weiter short. Dies verrät er im Gespräch mit der WirtschaftsWoche. Und Perring kündigt weitere Veröffentlichungen an. Auf die Frage wer WirtschaftsWoche, ob er ein weiteres deutsches Unternehmen im Blick habe, antwortet Perring: „Ja, wir arbeiten an etwas, den Namen sage ich nicht. Es wird auch noch einige Monate dauern, bis wir etwas veröffentlichen.”

Grenke will die Vorwürfe Perrings in Zusammenhang mit der Franchise-Sparte nun durch eine Prüfung ausräumen. Man habe Warth & Klein Grant Thornton für ein unabhängiges Gutachten mandatiert, meldet das Unternehmen aus Baden-Baden am Donnerstagmorgen. „Das Gutachten wird sich unter anderem auf die Marktüblichkeit der Bewertungen, die Vorteilhaftigkeit für die Grenke AG und die Validierung der geschlossenen Kaufverträge einschließlich der beteiligten Parteien erstrecken”, so das Unternehmen.

Den Handel am Mittwoch hat die Grenke Aktie im XETRA-System bei 33,62 Euro mit 1,45 Prozent im Plus beendet. Der Kursgewinn trügt, tatsächlich hat die Erholungsbewegung nach dem Crash der Grenke Aktie auf 23,92 Euro recht schnell wieder an Schwung verloren. Die breite Zone um die Marke von 40-Euro hat sich hierbei als starker charttechnischer Widerstand erwiesen. Alles weitere hierzu im letzten und weiter aktuellen 4investors-Chartcheck zur Grenke Aktie.

Daten zum Wertpapier:
Ticker-Symbol: GLJ
WKN: A161N3
ISIN: DE000A161N30



Auf einem Blick - Chart und News: Grenke AG


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