Medigene: Restrukturierung drückt auf den Kurs

Bild und Copyright: Medigene.

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23.09.2020 11:12 Uhr - Autor: Johannes Stoffels  Johannes Stoffels auf Twitter  | 4investors auf: Twitter | Google News | Facebook

Medigene will die Kosten reduzieren. Das vorhandene Kapital soll so länger reichen. Rund 30 Arbeitsplätze sollen abgebaut werden. Im Bereich Forschung sollen 2020 etwa 22 Millionen Euro bis 26 Millionen Euro ausgegeben werden. Bisher plante man mit Ausgaben zwischen 24 Millionen Euro und 29 Millionen Euro. Entsprechend dürfte der EBITDA-Verlust geringer als bisher erwartet ausfallen. Die neue Spanne liegt bei einem Minus von 17 Millionen Euro bis 24 Millionen Euro (alt: -19 Millionen Euro bis -27 Millionen Euro). Die finanziellen Mittel sollen aufgrund der Restrukturierung bis zum dritten Quartal 2022 reichen, bisher wurde von Ende 2021 gesprochen.

Die Analysten von Baader bestätigen nach dieser Ankündigung die Kaufempfehlung für die Aktien von Medigene. Das Kursziel liegt weiter bei 6,10 Euro.

Die Analysten prognostizieren für 2020 einen Verlust von 0,59 Euro je Medigene-Aktie. 2021 soll es einen Verlust je Aktie von 1,27 Euro geben.

Die Aktien von Medigene geben am Vormittag 2,0 Prozent auf 4,33 Euro nach.


Lesen Sie mehr zum Thema Medigene im Bericht vom 22.09.2020

Medigene tritt stark auf die Kostenbremse - Studie verzögert sich

Ende 2021 war bisher der Stichtag für Medigene - bis zu diesem Datum sollten die liquiden Mittel reichen. Nun drückt das Unternehmen auf die Kostenbremse und restrukturiert, wohl auch um mehr Zeit für Finanzierungsmaßnahmen zu haben. Die Kosten sollen gesenkt werden: Man werde alle künftigen präklinischen Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten auf die Entwicklung funktionell verbesserter TCR-T-Zellen zur Behandlung von soliden Tumoren konzentrieren, kündigt Medigene am Dienstag an. Dieser Fokus sei „die aussichtsreichste kommerzielle Geschäftsmöglichkeit für Medigenes differenzierte Technologien”, so das Unternehmen. Das hat vor allem Konsequenzen für Mitarbeiter von Medigene, die Mitarbeiterzahl soll um ein Viertel sinken. Betroffen ist auch das Projekt MDG1011, das sich in der ersten klinischen Studienphase in der Behandlung von Patienten mit akuter myeloischer Leukämie und myelodysplastischem Syndrom befindet. Abhängig von den Ergebnissen der Studie will ... diese News weiterlesen!

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