Medigene bestätigt Prognose - von COVID-19 Pandemie nicht beeinflusst

Bild und Copyright: Medigene.

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14.05.2020 10:40 Uhr - Autor: Michael Barck  Michael Barck auf Twitter  | 4investors auf: Twitter | Google News | Facebook

Vom Biotech-Unternehmen Medigene wurden heute Zahlen für das erste Quartal 2020 vorgelegt. Die Münchener melden einen Umsatzrückgang von 2,1 Millionen Euro auf 1,4 Millionen Euro. Der Umsatz resultiert in erster Linie aus der Kooperation mit bluebird bio. „Hintergrund ist hauptsächlich der im Vorjahresquartal enthaltene Umsatz bezüglich Veregen, einem Produkt, welches im April 2019 an Aresus Pharma GmbH verkauft wurde”, so das Unternehmen zum Umsatzrückgang im ersten Quartal 2020. Bei den Aufwendungen für Forschung und Entwicklung geht es von 5,54 Millionen Euro auf 6,36 Millionen Euro nach oben, basieren auf der Vorbereitung und Durchführung klinischer Studien und präklinischer Entwicklungsaktivitäten. Auf EBITDA-Basis weist Medigene einen operativen Verlust von 5,95 Millionen Euro aus nach 4,99 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum. Die liquiden Mittel sind von 54,68 Millionen Euro per Ende 2019 auf 48,53 Millionen Euro per Ende März 2020 gesunken.

„Medigenes klinische und präklinische Projekte sind seit Anfang 2020 gut vorangeschritten und von der COVID-19 Pandemie nicht beeinflusst worden”, sagt Dolores Schendel, Vorstandsvorsitzende und Wissenschaftsvorstand bei Medigene. Bei der Prognose des Biotech-Unternehmens für das Jahr 2020 gibt es keine Veränderungen. Medigene erwartet einen Umsatz zwischen 7 Millionen Euro und 9 Millionen Euro und einen EBITDA-Verlust zwischen 24 Millionen Euro und 32 Millionen Euro. Bei den Forschungs- und Entwicklungkosten setzt man für 2020 eine Summe zwischen 29 Millionen Euro und 34 Millionen Euro an. „Derzeit erwartet Medigene keine wesentlichen Auswirkungen der COVID-19 Pandemie auf Gesamterlöse, Forschungs- und Entwicklungskosten sowie EBITDA-Verlust. Auf Basis der derzeitigen Planungen ist das Unternehmen bis in das zweite Halbjahr 2021 finanziert”, so die Süddeutschen.
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