Traumhaus legt Grundstein für weiteres Wachstum


28.11.2019 12:34 Uhr - Autor: Johannes Stoffels  Johannes Stoffels auf Twitter  | 4investors auf: Twitter | Google News | Facebook

Im August 2018 ist die Traumhaus AG an die Börse gegangen. Damals wurden Kurse um die 13,50 Euro aufgerufen, inzwischen steht das Papier bei etwa 16,00 Euro. Damit errechnet sich eine Marktkapitalisierung von fast 71 Millionen Euro. Wirklich liquide ist die Aktie aber nicht, der Streubesitz liegt bei knapp unter 10 Prozent. Das will Gründer und Vorstand Otfried Sinner in den kommenden Jahren ändern, wie er in seiner Präsentation auf dem Eigenkapitalforum in Frankfurt deutlich macht. In den kommenden zwei bis drei Jahren soll der Streubesitz auf 25 Prozent bis 30 Prozent ansteigen. So könnte die Aktie für weitere Investorenkreise interessanter werden.

Ab 2020 will Sinner den Aktionären auch eine Dividende auszahlen. Sein Ziel ist es, das machte er jüngst in einem Interview mit unserer Redaktion deutlich, aus der Traumhaus-Aktie einen Dividendenwert zu machen.

Der Umsatz soll 2019, so die Prognose der Gesellschaft, auf 92,67 Millionen Euro (2018: 54,44 Millionen Euro) ansteigen. Das EBIT soll sich von 6,86 Millionen Euro auf 11,84 Millionen Euro verbessern. Unterm Strich hofft die im m:access notierte Gesellschaft auf einen Gewinn von 7,44 Millionen Euro nach 3,89 Millionen Euro im Vorjahr. Umgerechnet wären dies rund 1,68 Euro Gewinn je Aktie. Daraus kann eine gewisse Dividendenphantasie entstehen.

Um in den kommenden Jahren weiter zu wachsen, muss das Unternehmen schon jetzt immer wieder neue Grundstücke erwerben. Denn der Projektzyklus beim Bau von Häusern dauert ein bis vier Jahre. So wird heute der Grundstein für das Wachstum der kommenden Jahre gelegt. Das Jahresziel, Grundstücke im Wert von 30 Millionen Euro zu kaufen, dürfte erreicht werden, so ist auf dem EKF zu hören. Der Zielwert kann sogar etwas übertroffen werden.

Gefördert werden soll das Wachstum auch durch ein neues Werk zur Vorfertigung von Mauerwerksteilen in Koblenz. Rund 5 Millionen Euro sollen in die neue Produktionsanlage investiert werden, die im kommenden Jahr fertig werden soll. Durch das neue Werk ist die Errichtung von jährlich 600 Häusern möglich. So kann Traumhaus seine Kapazitäten weiter steigern. Zum Vergleich: Derzeit sind bei Traumhaus 370 Häuser im Bau.

Traumhaus: „Wir sehen unser Unternehmen in Zukunft deutlich höher bewertet“

2019 war ein ereignisreiches Jahr für Traumhaus. Im Exklusivinterview mit der Redaktion von www.4investors.de blickt Otfried Sinner, Vorstandschef von Traumhaus, auf die vergangenen Monate zurück. Der Blick von Sinner richtet sich aber vor allem auf 2020. Der Traumhaus-Chef steckt voller Pläne für das neue Jahr, die Pipeline ist unverändert gut gefüllt.


www.4investors.de: Sie sind seit etwas über einem Jahr an der Börse notiert. Wie sieht ein erstes Fazit des Börsenlebens aus?

Sinner: Die Anforderungen und zeitlichen Aufwendungen sind natürlich höher im Vergleich zu einer nicht börsennotierten Gesellschaft. Dies betrifft nicht nur die Transparenzrichtlinien und Publizitätspflichten, sondern auch die aktive Begleitung des unternehmensinternen kulturellen Wandlungsprozesses, der mit diesem Schritt verbunden ist. Der Börsengang hebt auch nochmal enorme Potentiale. Wir haben vom Kapitalmarkt ein eindeutiges Feedback erhalten: Geschäftsmodell überzeugend, ... Traumhaus AG News weiterlesen!

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