UBM Development: „Für ein neues Rekordjahr in 2019 ist gesorgt”


28.11.2019 10:59 Uhr - Autor: Michael Barck  Michael Barck auf Twitter  | 4investors auf: Twitter | Google News | Facebook

UBM Development hat am heutigen Donnerstag Neunmonatszahlen für 2019 vorgelegt. Bei der Gesamtleistung weist die österreichische Gesellschaft einen Rückgang von 670 Millionen Euro auf mehr als 460 Millionen Euro aus. Dagegen sind die Gewinne gestiegen. Vor Steuern meldet der Immobilien-Konzern einen Neunmonatsgewinn von 46,2 Millionen Euro nach zuvor 35,4 Millionen Euro. Den Nettogewinn hat UBM Development von 27,8 Millionen Euro von 38,1 Millionen Euro erhöhen können. Je UBM Aktie wird ein Überschuss von 5,30 Euro ausgewiesen nach 3,66 Euro im Vorjahreszeitraum.

„Für ein neues Rekordjahr in 2019 ist also gesorgt. Auch in 2020 und 2021 erwarten wir nachhaltige Gewinnsteigerungen”, kommentiert Thomas G. Winkler, CEO der UBM Development AG. „Die Pipeline hatte zum Halbjahr erstmals die € 2 Mrd.-Schwelle durchbrochen, wobei der Plafond noch nicht erreicht ist. UBM verfügt über die erforderlichen finanziellen Ressourcen, um Marktchancen auch weiterhin wahrzunehmen”, so das Unternehmen. Man sei für einen Developer underleveraged und bereit für noch mehr Wachstum, so Winkler.

Den angehobenen Ausblick auf das laufende Jahr bestätigt UBM: Die Österreicher erwarten unter dem Strich einen Gewinn zwischen 47 Millionen Euro und 50 Millionen Euro, vor Steuern sollen 65 Millionen Euro erreicht werden. Mittelfristig peilt man „nachhaltige Ergebnissteigerungen” an.

UBM: „Fokus liegt auf einer Fortsetzung unserer attraktiven Dividendenpolitik”

Rekordzahlen beim Ergebnis und in der Projektpipeline, eine hohe Dividendenrendite und eine angehobene Prognose für 2019. Es läuft rund bei UBM Development. „Diese nachhaltige Ertragskraft wird sich auf Dauer in weitere Kurssteigerungen übersetzen, denn der Markt irrt sich langfristig nicht”, prognostiziert Patrick Thate, CFO der UBM, im Interview mit der Redaktion von www.4investors.de. Der österreichische Immobilien-Entwickler, stark vor allem in der lukrativen Hotel-Nische, platziert derzeit eine Anleihe im Volumen von bis zu 120 Millionen Euro. Geboten werden 2,75 Prozent Zinsen pro Jahr. Thate spricht über die weiteren Pläne, die Aussichten für den Immobilienmarkt und darüber, warum die Berliner Mietpreisbremse keine Bedrohung für das Geschäft des Unternehmens darstellt.


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