K+S: Kursziel der Aktie wird einstellig

Bild und Copyright: K+S.

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21.11.2019 09:53 Uhr - Autor: Johannes Stoffels  Johannes Stoffels auf Twitter  | 4investors auf: Twitter | Google News | Facebook

Innerhalb einer Woche sinkt der Kurs bei K+S von 12,74 Euro auf 10,27 Euro. Zwar gehen die Zahlen zum dritten Quartal in Ordnung, der Ausblick enttäuscht jedoch den Markt. Er liegt teils unter dem Konsens. Die Probleme rund um K+S werden demnach nicht kleiner. Das ist auch der Eindruck, den die Experten von JP Morgan bei einem Gespräch mit dem Finanzvorstand der Gesellschaft erhalten haben. Wirklich schnell können all diese Herausforderungen offenbar nicht gelöst werden.

So gibt es zunächst kaum Hoffnung auf höhere Kali-Preise, ein wichtiger Aspekt für die wirtschaftliche Entwicklung bei K+S. Das Angebot ist weiter hoch. Erst mittelfristig scheint hier Besserung in Sicht zu sein.

Entsprechend überarbeiten die Experten ihre Schätzungen. Sie bestätigen das Rating „underweight“ für die Aktien von K+S. Das Kursziel für die Papiere des Kali- und Salz-Herstellers lag bisher bei 11,00 Euro. In der neuen Studie sinkt das Kursziel auf 9,50 Euro.

Die Aktien von K+S geben heute 0,3 Prozent auf 10,45 Euro nach.

K+S: Belastungen durch Importstopp in China

Vom Rohstoffkonzern K+S wurden heute Zahlen für das dritte Quartal 2019 vorgelegt. Das Unternehmen aus Kassel meldet einen Umsatzanstieg von 840 Millionen Euro auf 905 Millionen Euro. Operativ weist das Unternehmen einen steigenden Überschuss aus: K+S beziffert das EBITDA auf 81 Millionen Euro nach 36 Millionen Euro im Vergleichszeitraum des letzten Jahres. Unter dem Strich verbessert sich das Ergebnis ebenfalls: Der Quartalsverlust der Hessen sinkt von 63,4 Millionen Euro auf 56,7 Millionen Euro. Belastet haben Kostensteigerungen sowie Verluste aus Absicherungsgeschäften.

„Insgesamt verlief das dritte Quartal positiv. Unser Cashflow und das EBITDA zeigen eine deutliche Verbesserung. Wegen der anhaltenden Abschwächung des Kalimarktes müssen aber auch wir unsere Produktion weiter drosseln”, sagt Burkhard Lohr, Vorstandsvorsitzender der K+S AG - unter anderem mit Blick auf den seit September 2019 anhaltenden Stopp für Importe von Kaliumchlorid in China. „Dennoch sollte ... K+S News weiterlesen!

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