DAX 30 tut sich zu Beginn des Nachmittags erwartungsgemäß schwer

Bild und Copyright: anathomy / shutterstock.com.

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11.11.2019 13:50 Uhr - Autor: Martin Utschneider  Martin Utschneider auf Twitter  | 4investors auf: Twitter | Google News | Facebook

Der DAX 30 tut sich zu Beginn des Nachmittags erwartungsgemäß schwer. Der Trendfolgeindikator MACD zeugt tendenziell weiter von einer mittelfristigen Trendfortsetzung, scheint aber nun wirklich kurzfristig ausgereizt zu sein. Der heute Vormittag prognostizierte Test der Unterstützungslinie bei 13.111 Zählern war zwar nicht punktgenau, aber mit knapp 13.140 fehlte dazu nicht viel. Die Slow-Stochastik signalisiert nach wie vor eine überkaufte Gesamtlage – wenn auch weiterhin nur knapp.

Die politischen Risiken scheinen sich zu relativieren und die internationale Geldpolitik stellt weiterhin massive Liquidität in Aussicht. Auch der Handelskrieg zwischen den USA und China scheint sich „in Wohlgefallen“ aufzulösen. Allerdings wird die deutsche Wirtschaft wohl auch im dritten Quartal weiterhin stagnieren. Die Rezessionsgefahr ist somit weiterhin vorhanden.

Das scheint die aktuelle Euphorie an den Märkten aber nicht zu bremsen. Der DAX 30 will nach oben… Nichtsdestotrotz gilt nach wie vor die Empfehlung, die Stopp-Loss und Take-Profit-Markenbeizubehalten. Die Börse ist keine Einbahnstraße. Über Umwegen werden wir die 13.600 sehen. Aber diese Zick-Zacks können kurzfristig auch weh tun..

Fazit:
DAX 30 hat 13.600 im Blick
Optimismus & Rezessionsgefahr auf „Augenhöhe“
Heutige Bandbreite: 13.200 – 13.100

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Und wieder neue Höchststände: Trotz eines schwächeren Wochenausklangs haben die deutschen Aktienbörsen auch in der vergangenen Woche unter dem Strich deutlich zugelegt und das fünfte Wochenplus in Folge verzeichnet. Wie schon zuvor ließ die Hoffnung auf eine Teillösung im Handelskonflikt zwischen den USA und China die Anleger risikofreudiger werden und bei den Dividendenpapieren zugreifen. Untermauert wurde der Optimismus durch Nachrichten und Äußerungen aus China, denen zufolge die beiden Staaten bestehende Zölle teilweise wieder abbauen wollten. Am Montag sorgten Berichte, laut derer die USA fürs Erste auf Strafzölle auf Autoimporte aus Europa und Asien verzichten könnten, für zusätzlichen Auftrieb. Dass US-Präsident Donald Trump am Freitag dem Optimismus hinsichtlich einer Einigung mit China einen Dämpfer versetzte, indem er mitteilte, dass es noch keine Einigung auf eine Aufhebung von Zöllen gebe, spielte für die Wochenbilanz nur eine untergeordnete ... diese News vom 11.11.2019 weiterlesen!

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