BASF: Zahlen besser als erwartet - Aktie mit Kaufsignal

Bild und Copyright: BASF.

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24.10.2019 09:13 Uhr - Autor: Michael Barck  Michael Barck auf Twitter  | 4investors auf: Twitter | Google News | Facebook

Gute Nachrichten von BASF heben die Aktie des Unternehmens heute Morgen über eine charttechnische Hürde, die sich in den vergangenen Tagen dem Aktienkurs noch stabil in den Weg stellte. Im frühen Handel klettert die BASF Aktie bis auf 68,68 Euro, springt damit - noch knapp - über die jüngsten Tageshochs in der Zone 68,00/68,16 Euro. Bleibt der Ausbruch stabil, werden damit auch die jüngsten charttechnischen Kaufsignale bei dem DAX-Titel erneut bestätigt. So war der Anteilschein des Unternehmens aus Ludwigshafen zuletzt unter anderem über charttechnische Hindernisse bei 67,21/67,24 Euro geklettert.

Auslöser der Kursgewinne, aktuell notiert die BASF Aktie bei 68,60 Euro mit 1,19 Prozent im Plus, sind besser als erwartete Zahlen des Chemiekonzerns. Der Umsatz des Unternehmens fiel im dritten Quartal um 2 Prozent auf 15,2 Milliarden Euro. Allerdings sind die Ergebnisse besser als erwartet ausgefallen, da nicht so stark wie von Analysten befürchtet gefallen. Vor Zinsen und Steuern meldet der Chemie-Konzern einen operativen Quartalsgewionnrückgang um 24 Prozent auf 1,1 Milliarden Euro. „Dies ist vor allem auf die deutlich geringeren Beiträge der Segmente Materials und Chemicals zurückzuführen. Die Preise für Isocyanate gaben wie erwartet deutlich nach. Hinzu kamen die geplanten Wartungsabstellungen der Steamcracker und fallende Margen bei Crackerprodukten”, so BASF. Je Aktie meldet der Konzern einen Gewinnrückgang von 1,31 Euro auf 1,00 Euro für das dritte Quartal 2019. Für den Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit weist die Gesellschaft einen Rückgang von 2,9 Milliarden Euro auf 2,0 Milliarden Euro aus.

„In unseren Downstream-Bereichen waren wir trotz des schwierigen Marktumfelds erfolgreich und verzeichneten eine deutliche Verbesserung gegenüber dem Vorjahresquartal”, sagt Martin Brudermüller, Vorsitzender des Vorstands der BASF SE. „Besonders der Handelskonflikt zwischen den USA und China belastet unser Geschäft. Hinzu kommen die Unsicherheiten im Zusammenhang mit dem Brexit”, so der Manager. Brudermüller weiter: „Diese Ereignisse bremsen die Wirtschaft – nicht nur in den exportorientierten Ländern Europas. Auch die USA erfahren eine deutliche Verlangsamung. China wächst weiter, aber mit geringerem Tempo. Die Produktion in der globalen Autoindustrie ist gegenüber dem bereits niedrigen Niveau am Ende des ersten Halbjahres nochmals gesunken.”

Die bisherige Prognose für 2019 bestätigt die Gesellschaft am Donnerstag. BASF rechnet weiter mit einem leichten Umsatzrückgang, während der operative Gewinn vor Sondereffekten um bis zu 30 Prozent fallen soll. Beim Return on Capital Employed erwartet der DAX-notierte Konzern einen deutlichen Rückgang. „Die zugrundeliegenden Planungsannahmen für 2019 hat BASF bezüglich des Ölpreises leicht angepasst. So geht das Unternehmen von einem durchschnittlichen Ölpreis von 65 US-Dollar pro Barrel Brent (bisher 70 US-Dollar) aus”, heißt es zudem von Seiten des Unternehmens zu den Planungen.

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