K+S: Trotz Krise – Kaufempfehlungen für die Aktie

Bild und Copyright: K+S.

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24.09.2019 13:14 Uhr - Autor: Johannes Stoffels  Johannes Stoffels auf Twitter  | 4investors auf: Twitter | Google News | Facebook

China hat die Einfuhr von Kali gestoppt. Das ist ein Resultat des Handelsstreits zwischen China und den USA. Von diesem Ereignis ist auch K+S betroffen. Die Nachfrage nach Kali sinkt, das Angebot bleibt hoch. Daher wird K+S seine Kaliproduktion im laufenden Jahr um rund 300.000 Tonnen kürzen. Das dürfte das EBITDA um 80 Millionen Euro belasten. Eine neue Prognose soll es am 14.November geben.

Die Analysten der Nord LB halten es für richtig, dass K+S seine Kaliproduktion drosselt, auch wenn dies Auswirkungen auf die Zahlen hat. Nur so kann man massive Überkapazitäten vermeiden. Der Importstopp aus China dürfte nicht dauerhaft sein, daher zeigen sich die Experten nicht zu pessimistisch. In der Folge dürfte K+S vom besser werdenden Marktumfeld profitieren.

Die Analysten bestätigen die Kaufempfehlung für die Aktien von K+S. Das Kursziel sinkt von 21,00 Euro auf 18,00 Euro.

Auch die Analysten der UBS bestätigen die Kaufempfehlung für die Aktien von K+S. Hier liegt das Kursziel bei 20,00 Euro.

Die Schweizer verweisen darauf, dass auch andere Kaliproduzenten ihre Produktion drosseln. Das Minus dürfte auf 2 Millionen Tonnen hinauslaufen, das entspricht 3 Prozent der weltweiten Produktion.

Die Aktien von K+S verlieren heute 4,5 Prozent auf 12,305 Euro.

K+S: Minus 22 Prozent

Gestern hat K+S angekündigt, die Kaliproduktion im laufenden Jahr um bis zu 300.000 Tonnen zu reduzieren. Bisher wollte man 2019 bis zu 7,7 Millionen Tonnen Kali herstellen. Die Kürzung hat Auswirkungen auf das Ergebnis, sie könnte das EBITDA mit 80 Millionen Euro belasten. Eine neue Prognose will K+S daher mit den kommenden Quartalszahlen Mitte November publizieren.

Derzeit rechnet der Konzern mit einem EBITDA zwischen 730 Millionen Euro und 830 Millionen Euro. Die Analysten von Independent Research erwarten nach der Produktionskürzung für 2019 ein EBITDA von 705 Millionen Euro (alt: 764 Millionen Euro). Die Gewinnschätzung je Aktie reduzieren die Experten von 1,00 Euro auf 0,78 Euro. Das ist ein Minus von 22 Prozent. Die Prognose für 2020 sinkt von 1,35 Euro auf 1,08 Euro.

Es ist derzeit unklar, wie man den Markt einschätzen soll. So kann man nicht wirklich sagen, ob die Kaliprobleme temporären Natur sind.

Die Analysten bestätigen ihre Halteempfehlung für die ... diese News vom 24.09.2019 weiterlesen!

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