E.On will Squeeze-Out bei Innogy

E.On plant, sämtliche ausstehende Innogy-Anteile zu übernehmen und die anderen Aktionäre aus dem Unternehmen zu drängen. Bild und Copyright: Innogy.

E.On plant, sämtliche ausstehende Innogy-Anteile zu übernehmen und die anderen Aktionäre aus dem Unternehmen zu drängen. Bild und Copyright: Innogy.

05.09.2019 07:53 Uhr - Autor: Michael Barck  Michael Barck auf Twitter  | 4investors auf: Twitter | Google News | Facebook

E.On will Innogy zu 100 Prozent übernehmen und hierzu die verbliebenen Aktionäre von Innogy per Squeeze-Out aus der Gesellschaft drängen. „E.Om hat dem innogy-Vorstand heute seine Absicht mitgeteilt, unmittelbar nach Freigabe der Übernahme der von RWE und von anderen Aktionären im Rahmen des freiwilligen Übernahmeangebots erworbenen innogy-Aktien durch die EU-Kommission, das Unternehmen voll in den E.On-Konzern zu integrieren”, meldet das DAX-notierte Unternehmen.

Hierzu solle Innogy auf die E.On Verwaltungs SE verschmolzen werden. Für den Schritt ist eine Beteiligung von mindestens 90 Prozent an Innogy vonnöten, die E.On in mehreren Schritten erreichen wird - der Löwenanteil dieser Beteiligung stammt aus dem RWE-Deal. Zur Höhe einer verpflichtenden Barabfindungszahlung durch E.On an die Innogy-Aktionäre gibt es keine Angaben.

„Dieses im Gesellschaftsrecht ab einem 90-prozentigen Anteilsbesitz vorgesehene Verfahren erlaubt es uns, die in den letzten Monaten mit innogy gemeinsam erarbeiteten Integrationspläne so schnell wie möglich umzusetzen. Wir werden damit allen Kunden schon bald verbesserte Leistungen und Produkte aus einer Hand anbieten können. Die wirtschaftlichen Vorteile aus der Integration werden Kunden und Investoren zugutekommen. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter können dann zudem in gemeinsamen Teams die Weichen auf Zukunft und Wachstum stellen”, sagt E.ON-CEO Johannes Teyssen.

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