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Aroundtown: Milliardenschwere TLG-Fusion ist auf dem Wege

Sowohl TLG als auch Aroundtown sind vor allem in Deutschland aktiv - beide Unternehmen sprechen über einen Zusammenschluss. Bild und Copyright: MaxxiGo / shutterstock.com.

Sowohl TLG als auch Aroundtown sind vor allem in Deutschland aktiv - beide Unternehmen sprechen über einen Zusammenschluss. Bild und Copyright: MaxxiGo / shutterstock.com.

04.09.2019, 09:59 Uhr - Autor: Johannes Stoffels  Johannes Stoffels auf Twitter  | 4nvestors auf: Twitter | Google News | Facebook

Bei Aroundtown und TLG Immobilien arbeitet man nach den Ereignissen der vergangenen Tage mit Hochdruck an der milliardenschweren Fusion der beiden Immobiliengiganten. Das macht Frank Roseen, Mitglied im Board of Directors von Aroundtown, auf einer Immobilienkonferenz von SRC Research in Frankfurt deutlich. Man steigt in die Diskussion über einen Merger ein. Entstehen könnte einer der größten Gewerbeimmobilienkonzerne Europas.

Noch gibt es zwar keine endgültige Entscheidung über ein Zusammengehen, aber der Aufsichtsrat von Aroundtown hat die Erlaubnis zu Fusionsgesprächen gegeben. Dabei soll kein Cash fließen, alles soll über Aktien geregelt werden, auch sollen keine Abschläge oder Premiumbeiträge gezahlt werden.

Sowohl TLG als auch Aroundtown sind vor allem in Deutschland aktiv. Hier liegen, so Roseen, rund 80 Prozent der Assets. Daneben sind die Konzern in Großbritannien, den Niederlanden, Frankreich, Österreich, Italien und Belgien vertreten.

Eine Fusion könnte eine Reihe von Synergien bringen. Dies betrifft sowohl das Asset Management als auch die Kosten. So könnte eine win-win-Situation für beide entstehen, ist Roseen überzeugt.

Doch davor müssen noch viele Hürden überwunden werden. Die Behörden müssen grünes Licht geben, es muss entschieden werden, ob die künftige Zentrale in Luxemburg (Aroundtown) oder Berlin (TLG) liegen wird, die finanziellen Details müssen geklärt werden. Doch der Wille scheint vorhanden zu sein. Bei Aroundtown hofft man, dass die Fusion bis Juni 2020 über die Bühne gehen kann. Aber schon Ende 2019 soll ein Vertreter von TLG in die Führung von Aroundtown aufrücken, als Großaktionär ist man dazu berechtigt.

Eine wichtige Entscheidung hat die Gesellschaft bereits getroffen. Man will sich trotz der möglichen Fusion nicht von Grand City Properties trennen. Ein entsprechender Verkauf der Tochter steht nicht auf der Tagesordnung.

Neben den Fusionsplänen spricht Roseen in Frankfurt auch über das operative Geschäft. Man hat derzeit 140 Hotels im Portfolio. Diese Zahl soll weiter ausgebaut werden. Dabei will man sich auf 4-Sterne-Hotels fokussieren.

Auch zur Prognose gibt es von Roseen eine Aussagen. Für 2019 strebt Aroundtown einen FFO I von 490 Millionen Euro an. Das entspricht 0,41 Euro bis 0,42 Euro je Aktie. Davon sollen 65 Prozent als Dividende an die Aktionäre gehen.

Auf einem Blick - Chart und News: Aroundtown Property Holdings

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