Grenke Aktie im Erholungsmodus - Ausverkauf beendet? - Chartanalyse

16.08.2019, 11:42 Uhr - Autor: Michael Barck  Michael Barck auf Twitter  | 4nvestors auf: Twitter | Google News | Facebook

Bild und Copyright: Grenke.

Bild und Copyright: Grenke.

Knapp über einer wichtigen charttechnischen Unterstützungszone hat die Grenke Aktie nach oben abgedreht. Gestern war der Aktienkurs des Fintech-Unternehmens bis auf 70,45 Euro gefallen. Damit hatte der MDAX-Wert die oberen Ausläufer der enorm starken und breiten charttechnischen Unterstützungszone oberhalb von 68,95 Euro erreicht. Der Support erstreckt sich bis in die Region um 70,25 Euro. Mittlerweile konnte sich die Grenke Aktie aus diesem Bereich spürbar nach oben absetzen: Im Handel am heutigen Freitag werden in der Spitze bisher 73,45 Euro erreicht, aktuell notiert das Papier bei 73,05 Euro mit 2,67 Prozent im Plus.

Charttechnisch trocknet das Abwärtspotenzial damit langsam aus - zumindest sofern es keine stabilen und starken neuen Verkaufssignale am Support bei 68,95/70,25 Euro gibt. Damit sinkt auch die Motivation der „Bären” erst einmal, was der Grenke Aktie den Weg zu einer Erholungsbewegung nach dem Rutsch von 96,70 Euro auf das gestrige Tief eröffnet. Ohnehin hatten die Umsätze in der Abwärtsbewegung der vergangenen Tage nichts mehr mit dem Ausverkauf vom 30. Und 31. Juli zu tun, als eine vergleichsweise kleine Gewinnwarnung des Unternehmens aus Baden-Baden den Aktienkurs in die Tiefe riss.

Um 72,60/73,45 Euro und damit auf dem aktuellen Kursniveau eröffnen sich für den Fintech-Titel allerdings erste kleinere charttechnische Hürden. Werden diese überwunden, könnte Grenkes Aktienkurs weiter in Richtung der Hindernisse zwischen 74,50 Euro und 75,90/76,30 Euro klettern, wo höhere Hindernisse warten.

Auf einem Blick - Chart und News: Grenke AG

Mehr zum Thema:

Grenke schockt die Börse mit neuer Prognose

Enttäuschende Nachrichten von Grenke, die die Aktie abstürzen ließen, gibt es eher selten. Heute ist es soweit: Aktuell liegt Grenkes Aktienkurs mit mehr als 15 Prozent im Minus, nachdem das Unternehmen aus Baden-Baden seine Prognose für das laufende Jahr gesenkt hat. „Das profitable Neugeschäft der vergangenen Quartale war auch im Berichtshalbjahr wesentlicher Treiber der Ertragskraft des Konzerns. Das sich wandelnde gesamtwirtschaftliche Umfeld und die damit einhergehenden Schwankungen ... 4investors-News weiterlesen.





All Right Reserved by minimalthemes - ©2018 Stoffels & Barck GbR