TUI Group: Boeing-Chaos sorgt für Verlustanstieg

13.08.2019, 11:09 Uhr - Autor: Michael Barck  Michael Barck auf Twitter  | 4nvestors auf: Twitter | Google News | Facebook

Bild und Copyright: Michael Barck / www.4investors.de.

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Die TUI Group meldet Neunmonatszahlen für das Geschäftsjahr 2018/2019. Beim Umsatz konnte das Unternehmen einen Anstieg von 11,14 Milliarden Euro auf 11,42 Milliarden Euro erzielen. Dagegen stieg der operative Verlust auf Basis des bereinigten EBITA von 17,1 Millionen Euro auf 199,7 Millionen Euro. Dafür verantwortlich ist vor allem der Anstieg des operativen Verlustes in der Sparte „Märkte & Airlines” von 338,5 Millionen Euro auf mehr als 600 Millionen Euro. Ausgelöst hat dies das Flugverbot für Maschinen vom Typ Boeing 737 MAX, was hohe Sonderbelastungen für den TUI-Konzern bedeutete. Allein für das dritte Quartal 2018/2019 beziffert der Konzern die Auswirkungen auf 144 Millionen Euro und für das bisherige Geschäftsjahr mit 300 Millionen Euro. Unter dem Strich steigt der Neunmonatsverlust des Reise-Anbieters von 64,4 Millionen Euro auf 240,4 Millionen Euro.

„Trotz des in 2019 bislang anspruchsvollen Marktumfeldes bleibt unser operatives Geschäft robust. Wir erwarten für das Gesamtjahr 2019 eine solide Entwicklung, das Ergebnis wird aber durch das Flugverbot für die 737 MAX wie erwartet nicht an das Ergebnis des Vorjahres anknüpfen”, sagt TUI-Vorstandsvorsitzender Fritz Joussen. „Die Abhängigkeit von den klassischen Reiseveranstaltern ist inzwischen deutlich niedriger als noch vor fünf Jahren. Der Umbau geht weiter. Das Veranstalter-Geschäft in den europäischen Quellmärkten wird schneller und effektiver zusammengeführt. Die digitale Transformation setzen wir konsequent fort und entwickeln TUI zu einem globalen Plattform-Unternehmen”, so der Manager weiter.

Den Ausblick auf das laufende Jahr bestätigt TUI: Man erwartet auf bereinigter EBITA-Basis einen Ergebnisrückgang gegenüber dem Vorjahr um bis zu 26 Prozent.

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