Dürr: Nach der Homag-Warnung – Kaufempfehlung entfällt

23.07.2019, 12:28 Uhr - Autor: Johannes Stoffels  Johannes Stoffels auf Twitter  | 4nvestors auf: Twitter | Google News | Facebook

Im Mai war man bei Dürr hinsichtlich der Entwicklung im laufenden Jahr noch zuversichtlich. Das hat sich spätestens mit der aktuellen Gewinnwarnung von Homag geändert. Diese hat auch Auswirkungen auf die Prognose von Dürr. Die Gesellschaft erwartet eine EBIT-Marge zwischen 5,5 Prozent und 6,0 Prozent. Die alte Prognose lag bei 6,5 Prozent bis 7,0 Prozent. Beim Umsatz geht Dürr weiter von einem Wert zwischen 3,9 Milliarden Euro und 4,1 Milliarden Euro aus. Die Prognose für den Auftragseingang steht wie bisher bei 3,8 Milliarden Euro bis 4,1 Milliarden Euro.

Die Analysten von Baader nehmen nach diesen Vorhersagen ihre Prognosen zurück. Sie rechnen für 2019 mit einem bereinigten Gewinn je Aktie von 2,41 Euro (alt: 2,87 Euro). Die Prognose für 2020 sinkt von 3,20 Euro auf 2,43 Euro.

Gleichzeitig stufen die Analysten die Dürr-Aktien ab. Bisher gab es für den Titel eine Kaufempfehlung, das Kursziel lag bei 43,00 Euro. In der neuen Studie der Analysten wird das Rating „halten“ ausgesprochen. Das Kursziel für die Aktien von Dürr sinkt auf 28,00 Euro.

Die Aktien von Dürr verlieren 3,4 Prozent auf 25,66 Euro.

Auf einem Blick - Chart und News: Dürr

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Homag muss die Prognose für 2019 reduzieren. Im Möbelbereich läuft es nicht rund, davon sind Tochtergesellschaften betroffen. Das Marktvolumen ist rückläufig, das wirkt sich auf die Margen aus. Außerdem gibt es Umsatzrückgänge im chinesischen Geschäft. Zudem belasten steigende Material- und Personalkosten die Zahlen.

Daher ist die bisherige Ergebnisprognose nicht haltbar. Homag rechnete mit einem Ergebnis nach Steuern und vor Ergebnisabführung, das über dem Wert von 2018 liegen ... 4investors-News weiterlesen.





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