S&P 500 – Kampf um die 3.000-Punkte-Marke - UBS Kolumne

Bild und Copyright: gary yim / shutterstock.com.

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23.07.2019 08:35 Uhr - Autor: Kolumnist  Kolumnist auf Twitter  | 4investors auf: Twitter | Google News | Facebook

Rückblick: Mit einer beeindruckenden Vorstellung in den vergangenen Wochen bewirkten die Käufer nicht nur neue Allzeithochs im S&P 500. Der Index erreichte sogar die Marke von 3.000 Punkten. Erst im Bereich einer deckelnden Trendlinie bei rund 3.020 Punkten ging den Bullen zuletzt die Puste aus. Die Vorwochenkerze liefert nicht zuletzt auch in Verbindung mit der zuvor ausgebildeten bullischen Wochenkerze ein klares Warnsignal.

Ausblick: Ein Rücklauf an das im Juni verlassene Ausbruchsniveau um 2.940 Punkte ist durchaus möglich. Eine Schwierigkeit stellt die deckelnde Trendlinie dar. Selbst im Falle weiterer Allzeithochs ist das Potenzial folglich begrenzt.

Die Short-Szenarien: Solange der Index unter dem Vorwochenhoch bei 3.018 Punkten notiert, ist die Konsolidierung intakt. Ein Verkaufssignal entsteht allerdings erst im Falle eines Bruchs des Zwischentiefs bei 2.973 Punkten. In der Folge dürfte der S&P 500 Ziele bei 2.954 und 2.940 Punkten erreichen. Von diesem Marken aus ist eine Wiederaufnahme der übergeordneten Aufwärtsbewegung jederzeit möglich. Unterhalb von 2.940 Punkten wäre der Index um 2.916 Punkte sehr gut abgesichert. Formal wäre der seit Anfang Juni laufende Aufwärtsimpuls erst bei Kursen unter 2.839 Punkten beendet.

Die Long-Szenarien: Verteidigen die Käufer in den kommenden Tagen die Marke von 2.973 Punkten, könnte sich der Blick wieder nach oben richten. Dabei wäre das Hoch vom vergangenen Freitag bei 3.006 Punkten als erste Hürde zu nennen. Kann der Index diese Marke hinter sich lassen, kann er erneut das Allzeithoch bei 3.018 Punkten erreichen. Dort müsste sich anschließend entscheiden, ob sich eine Umkehrstruktur ausbildet, der Index sich bei 3.018 Punkten also festfährt, oder noch etwas in Richtung der deckelnden mittelfristigen Trendlinie bei rund 3.030 Punkten ansteigen kann. Trader, die weitere Hochs prozyklisch auf der Long-Seite handeln, müssen sich im Klaren sein, dass unterhalb dieser Trendlinie jederzeit deutliche Gegenbewegungen einsetzen können. Nur ein Anstieg darüber würde eine Rallyverschärfung signalisieren.

Disclaimer: Der Text ist eine Kolumne der UBS. Der Inhalt der Kolumne wird von 4investors nicht verantwortet und muss daher nicht zwingend mit der Meinung der 4investors-Redaktion übereinstimmen. Jegliche Haftung und Ansprüche werden daher von 4investors ausdrücklich ausgeschlossen!

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