Heidelberger Druck: Aktie mit Kurssturz - das ist der Grund

18.07.2019, 10:26 Uhr - Autor: Michael Barck  Michael Barck auf Twitter  | 4nvestors auf: Twitter | Google News | Facebook

Die Hiobsbotschaft von Heidelberger Druck kam am gestrigen Abend: Die Ergebnisse bleiben hinter den bisherigen Erwartungen für das Geschäftsjahr 2019/2020 zurück. Bild und Copyright: Heidelberger Druck.

Die Hiobsbotschaft von Heidelberger Druck kam am gestrigen Abend: Die Ergebnisse bleiben hinter den bisherigen Erwartungen für das Geschäftsjahr 2019/2020 zurück. Bild und Copyright: Heidelberger Druck.

Eine Gewinnwarnung von Heidelberger Druck bringt den Aktienkurs des Unternehmens am Donnerstag stark unter Druck und begräbt damit auch erst einmal alle Hoffnungen auf eine mögliche charttechnische Trendwende. Aktuell liegt der SDAX-Titel mit mehr als 14 Prozent im Minus bei 1,144 Euro, das Tagestief ist bei 1,11 Euro notiert. Unterstützungsmarken bei 1,252/12,88 Euro und damit das bisherige Baissetief werden deutliche unterschritten.

Die Hiobsbotschaft von Heidelberger Druck kam am gestrigen Abend. „Der Geschäftsverlauf der Heidelberger Druckmaschinen AG im 1. Quartal des Geschäftsjahres 2019/20 stand insbesondere zum Ende der Berichtsperiode unter dem Einfluss der zunehmenden Investitionszurückhaltung und entsprechenden Umsatzverschiebung aufgrund der konjunkturellen Eintrübung”, heißt es von Seiten der Gesellschaft in einer Mitteilung. Zwar bestätigt man das Umsatzziej für 2019/2020, erwartet wird ein Umsatz auf dem Niveau des Vorjahres, die Prognose für die Gewinnmarge und das Nachsteuerergebnis senken die Süddeutschen dagegen. Die bereinigte EBITDA-Marge soll mit 6,5 Prozent bis 7,0 Prozent einen Prozentpunkt schlechter ausfallen als bisher erwartet. Unter dem Strich rechnet Heidelberger Druck nun mit einem ausgeglichenen Ergebnis.

Im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres hat das Unternehmen einen Umsatzrückgang von 541 Millionen Euro auf 502 Millionen Euro verbucht. Beim Auftragseingang melden die Süddeutschen einen Rückgang von 665 Millionen Euro auf 615 Millionen Euro - und das „trotz einer deutlich höheren Nachfrage in China als Folge der positiv verlaufenen Messe Print China”, wie Heidelberger Druck meldet. Bereinigt um das Restrukturierungsergebnis hat die Gesellschaft auf EBITDA-Basis einen operativen Gewinn von 14 Millionen Euro erzielt nach zuvor 20 Millionen Euro. Unter dem Strich hat sich der Verlust auf 31 Millionen Euro verdoppelt. Auch das Minus beim Cashflow hat sich von 45 Millionen Euro auf 83 Millionen Euro stark erhöht.

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