BASF: Deutliche Reaktionen der Analysten

09.07.2019, 12:48 Uhr - Autor: Johannes Stoffels  Johannes Stoffels auf Twitter  | 4nvestors auf: Twitter | Google News | Facebook

Bild und Copyright: BASF.

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Die Gewinnwarnung von BASF bewegt den Markt. Allgemein war mit einer Rücknahme der Prognose gerechnet worden. Die Deutlichkeit der Warnung hat jedoch manchen Marktteilnehmer überrascht. Der Konzern erwartet, dass das EBIT vor Sondereinflüssen um 30 Prozent sinken wird. Bisher ging man von einem leichten Plus aus.

Die Experten von JP Morgan überarbeiten nach der Nachricht ihr Modell zur Aktie von BASF. Das Rating für die Aktien von BASF sinkt von „oveweight“ auf „neutral“. Beim Kursziel geht es von 72,00 Euro auf 59,00 Euro nach unten. Die Experten stellen sich die Frage, ob BASF seine Struktur optimieren muss. Möglicherweise ist der DAX-Konzern auf zu vielen Feldern aktiv. Da die Warnung so deutlich ausgefallen ist, sehen die Experten derzeit keine Kaufchance für Investoren.

Bei der UBS bleibt es beim Rating „neutral“ für die Aktien von BASF. Auch das Kursziel von 64,00 Euro wird bestätigt. Die Warnung übertrifft die Befürchtungen der Schweizer. Der einzige positive Aspekt, den die Analysten sehen, ist die Tatsache, dass es für das Effizienzprogramm bei BASF nun neue Impulse geben dürfte.

Von den Experten der Deutschen Bank kommt unverändert eine Kaufempfehlung für die BASF-Aktien. Das Kursziel sinkt von 80,00 Euro auf 74,00 Euro. Die Experten passen ihre Gewinnprognosen nach der Warnung an. Man zeigt sich von der Deutlichkeit überrascht. Den Analysten ist es wichtig, dass es mit den Margen wieder nach oben geht.

Die Aktien von BASF verlieren am Mittag 5,3 Prozent auf 59,25 Euro.

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BASF kann die Prognose für 2019 nicht halten. Analysten hatten darüber schon spekuliert, am Abend bestätigt BASF, dass das Jahr nicht wie erwartet laufen wird. Laut der neuen Prognose soll das EBIT vor Sondereinflüssen um bis zu 30 Prozent unter dem Wert des Vorjahres liegen. Bisher rechnete BASF mit einem leichten Anstieg um 1 Prozent bis 10 Prozent. Beim Umsatz soll es leicht nach unten gehen. Die alte Prognose sah ein Umsatzplus von 1 Prozent bis 5 Prozent vor. Beim Return on Capital ... 4investors-News weiterlesen.

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