Rezessionswahrscheinlichkeit für die Eurozone fällt - VP Bank Kolumne

Bild und Copyright: anathomy / shutterstock.com.

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22.05.2019 14:52 Uhr - Autor: Kolumnist  Kolumnist auf Twitter  | 4investors auf: Twitter | Google News | Facebook

Die Wahrscheinlichkeit einer Rezession in der Eurozone ist gemäss VP Bank Rezessionsbarometer im Mai von 27 % auf 23 % gesunken. Grund dafür sind etwa die Auftragseingänge für die deutsche Industrie, die im März gegenüber Februar um 0.6 % zugelegt haben. Auch der von der OECD erhobene Indikator für die weitere Produktionsplanung hat sich zuletzt etwas aufgehellt. Damit fällt die von uns ermittelte Rezessionswahrscheinlichkeit für die Eurozone von 27 % im April auf 23 % im Mai.

Das geringere Risiko einer wirtschaftlichen Kontraktion passt zum soliden Bruttoinlandprodukt-Wachstum in der Eurozone im ersten Quartal von 0.4 %. Im selben Ausmass wuchs auch die grösste Volkswirtschaft der Eurozone, Deutschland. Dort wird erwartet, dass die detaillierten Daten zur Wirtschaftsleistung deutlich kräftigere Bauinvestitionen sowie höhere Ausrüstungsinvestitionen und einen belebten Privatkonsum zeigen werden.

Die Rezessionswahrscheinlichkeit von 23 % zeigt, dass die Gefahrenlage für den Euro-Währungsraum nicht gebannt ist. Egal ob der Blick nach Deutschland, Frankreich, Spanien oder Portugal gerichtet wird, der Ausstoss in der Industrie liegt stellenweise satt im Minus. Es bedarf nun vor allem aussenwirtschaftlicher Impulse, um die Auftragsbücher zu füllen. Im Umfeld von Handelskonflikten ist dies allerdings kein leichtes Unterfangen.

Disclaimer: Dieser Text ist eine Kolumne der VP Bank. Der Inhalt der Kolumne wird von 4investors nicht verantwortet und muss daher nicht zwingend mit der Meinung der 4investors-Redaktion übereinstimmen. Jegliche Haftung und Ansprüche werden daher von 4investors ausdrücklich ausgeschlossen!

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