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ZEW-Lageindikator folgt der Produktion - Commerzbank Kolumne


15.05.2019, 09:41 Uhr - Autor: Kolumnist  Kolumnist auf Twitter  | 4nvestors auf: Twitter | Google News | Facebook

Monatlich befragt das ZEW-Institut gut 200 Finanzmarktanalysten zu ihrem Konjunkturbild. Aktuell liegt der „Lage-Indikator“ nahe bei null – d.h. der Anteil der Analysten, welche die Lage als „schlecht“ bewerten, ist so hoch, wie der Anteil derer, die die Konjunkturlage als „gut“ bewerten. Rückblickend läuft dieser Indikator der Entwicklung aber häufig hinterher. Auch der Ausblick – „die gesamtwirtschaftliche Situation wird sich mittelfristig (in 6 Monaten) verbessern/verschlechtern“ – hilft nicht weiter, denn die Antworten sind oft ereignisgetrieben. So dürfte Trumps Drohung, die Zölle auf chinesische Importe anzuheben, zum Rückgang um 5 Punkte auf -2,1 Punkte geführt haben.

Anleihen


China: Industrieproduktion (April), 04:00 Uhr
Deutschland: BIP-Wachstum (1. Quartal), 08:00 Uhr
Euroraum: BIP-Wachstum (1. Quartal), 11:00 Uhr
USA: Einzelhandelsumsätze (April), 14:30 Uhr
USA: Industrieproduktion (April), 15:15 Uhr

Die Rentenmärkte handelten gestern in engen Bandbreiten und spiegelten eine abwartende Haltung der Anleger wider, nachdem leichte Entspannungszeichen im Handelskonflikt aus den USA kamen. So schürte US-Präsident Donald Trump am Montag Spekulationen auf ein Treffen mit dem chinesischen Präsidenten Xi beim nächsten G20-Gipfel im Juni. Der ZEW-Index für die Konjunkturerwartungen für die nächsten 6 Monate fiel im Mai von 3,1 auf minus 2,1 Punkte. Nach dem leichten Anstieg im Vormonat hatte man mit einer weiteren Erholung gerechnet (siehe „Im Blickpunkt“). Die Industrieproduktion ging im Euroraum im März wie erwartet, um 0,3% M/M zurück und lag 0,6% unter dem Vorjahresniveau. Der stellvertretende italienische Ministerpräsident Matteo Salvini betonte gestern, Italien sei bereit, wenn nötig, die EU-Defizit- und Schuldenziele zu brechen. Dadurch stieg der Spread 10-jähriger italienischer Staatsanleihen ggü. Bundesanleihen auf 281 Basispunkte, bis nahe dem Jahreshöchststand vom Februar bei 287 Bp. 10-jährige Bundesanleihen profitierten davon, deren Rendite sank kurzzeitig um einen Basispunkt auf -0,08%. Der Euro gab auf fast 1,1200 US-Dollar nach. In den USA stieg das Stimmungsbarometer für kleine Unter-nehmen (NFIB) im April überraschend kräftig von 101,8 auf 103,5 Punkte. Deutlich geringer als erwartet fiel der US-Importpreisanstieg im April mit 0,2% M/M aus. Damit gingen die Importpreise gegenüber Vorjahr um 0,2% zurück. Enttäuscht haben heute Morgen die Daten aus China. So stieg die Industrieproduktion nur um 5,4% J/J nach 8,5% im März. Die Einzelhandelsumsätze erhöhten sich lediglich um 7,2% M/M nach einem Zuwachs von 8,7% im Vormonat.

Aktien


Quartalszahlen
Deutschland: RWE, Aurubis, Leoni, Salzgitter, United Internet, TUI,
Übr. Europa: Bouygues, Cr. Agricole, LafargeHolcim
USA: Cisco

Die Märkte zogen gestern aus den etwas konzilianteren Tönen von Donald Trump zaghafte Hoffnungen für den weiteren Verlauf des Zollstreits. Hinzu kamen überwiegend erneut gute Quartalsberichte. Diese Mischung führte in einer technisch überverkauften Situation nach zwei Ausverkaufstagen zu Zuwächsen von 1,0% im DAX. Im EuroStoxx 50 belief sich die Erholung auf 1,3% unter Führung der südeuropäischen Titel. Bester DAX-Wert war Wirecard (+3,7%). RWE (+2,6%) und Deutsche Börse (+2,4%) folgten dicht auf. Schwächer zeigten sich Merck (-3,7%) und ThyssenKrupp (-3,1%) nach Zahlen. Bayer (-2%) konnte die zur Eröffnung heftigen Verluste wegen des nächsten Glyphosat-Urteils im Verlauf einigermaßen ausbügeln. Im MDAX zogen Commerzbank (+4,3%) mit neuerlichen Übernahmegerüchten an. Auch die amerikanischen Märkte profitierten von den zaghaften Hoffnungen im Handelsstreit. Unter Führung der IT-Unternehmen (+1,6%) gab es eine moderate Gegenbewegung in Dow und S&P 500 (je 0,8%), die Nasdaq rückte entsprechend stärker um 1,2% voran. Große Verlierer des Vortags führten die Erholung an wie Dow (+3,0%), Caterpillar (+1,8%) oder Boeing (+1,7%). General Electric (+4,6%) profitierte vom starken Auftragseingang in der Kraftwerksparte. Börsenneuling Uber (+7,7%) fuhr zum ersten Mal auch vorwärts. Erholung ist heute ebenfalls in Asien angesagt. In Japan legte der Nikkei um 0,6% zu. Die chinesischen Indizes handeln 1-2% höher. Damit sind die Vorgaben für die europäischen Märkte auch mit erneut guten Zwischenberichten positiv.

Disclaimer: Der Text ist eine Kolumne der Commerzbank. Der Inhalt der Kolumne wird von 4investors nicht verantwortet und muss daher nicht zwingend mit der Meinung der 4investors-Redaktion übereinstimmen. Jegliche Haftung und Ansprüche werden daher von 4investors ausdrücklich ausgeschlossen!

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