Abacus Medicine hat wieder IPO-Pläne


10.05.2019 08:59 Uhr - Autor: Johannes Stoffels  Johannes Stoffels auf Twitter  | 4investors auf: Twitter | Google News | Facebook

Anfang Oktober 2018 hat Abacus Medicine seine Börsenpläne verkündet, Ende Oktober hat man sich von diesen Plänen wieder verabschiedet. Jetzt werden die IPO-Ideen wieder aus der Schublade geholt. Wie das dänische Unternehmen am Morgen mitteilt, treibt man die Pläne für einen Börsengang weiter voran.

Geplant ist eine Notierung im Prime Standard in Frankfurt. Dabei sollen mittels Kapitalerhöhung mindestens 50 Millionen Euro ins Unternehmen geholt werden. Im Vorjahr peilte man beim ersten Versuch 40 Millionen Euro an. Außerdem wollen Altaktionäre Papiere abgeben. Der Streubesitz soll nach der Erstnotiz rund 45 Prozent betragen. Die Erstnotiz soll im ersten Halbjahr erfolgen. Mit dem frischen Geld will Abacus den Marktanteil in Europa steigern.

Abacus Medicine wurde 2004 gegründet. Die Gesellschaft ist ein Parallelhandelsunternehmen mit dem Schwerpunkt auf verschreibungspflichtigen Originalpharmazeutika. 2018 machte die Gesellschaft einen Umsatz von 332,3 Millionen Euro (2017: 253,1 Millionen Euro). Das bereinigte EBITDA ist von 11,2 Millionen Euro auf 15,3 Millionen Euro gestiegen. Damit liegt die Marge bei 4,6 Prozent. 2019 soll der Umsatz um 20 Prozent bis 35 Prozent ansteigen. Die Marge soll auf 4,1 Prozent bis 4,6 Prozent kommen.

Aktuell hält die Wagner Family Holding ApS 91,6 Prozent an dem Börsenkandidaten. Die Holding will auch nach dem Börsengang die Mehrheit an Abacus behalten.

Abacus Medicine: Vorerst kein Börsengang

Der geplante Börsengang von Abacus Medicine fällt vorerst den Unsicherheiten am Markt zum Opfer. Man habe gemeinsam mit dem Großaktionär aufgrund der Unsicherheiten beschlossen, den Börsengang zu verschieben, teilt das dänische Unternehmen am späten Mittwochnachmittag mit. „Angesichts der aktuellen Volatilität an den Märkten glauben wir, dass es weder im besten Interesse von Abacus Medicine noch von seinen Aktionären wäre, den Börsengang zum jetzigen Zeitpunkt umzusetzen”, sagt Flemming Wagner, Vorstandsvorsitzender und Mitbegründer von Abacus Medicine.

Der Pharmakonzern hatte geplant, seine Aktien noch im laufenden Jahr an den Prime Standard der Frankfurter Börse zu bringen. Mittels Kapitalerhöhung sollen beim Börsengang rund 40 Millionen Euro ins Unternehmen geholt werden Auch wollen Altaktionäre Aktien abgeben. Der Streubesitz soll nach dem IPO bei rund 50 Prozent liegen.

„Die zugrundeliegenden Treiber unseres Geschäfts sind weiterhin intakt. Abacus ... diese News vom 31.10.2018 weiterlesen!

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