Bayer Aktie: Keine Panik!

29.04.2019, 08:47 Uhr - Autor: Michael Barck  Michael Barck auf Twitter  | 4nvestors auf: Twitter | Google News | Facebook

Am Montagmorgen muss der Dividendenabschlag bei der Bayer Aktie beachtet werden. Doch das bringt Tradern eine interessante Situation bei der DAX-notierten Aktie. Bild und Copyright: Bayer.

Am Montagmorgen muss der Dividendenabschlag bei der Bayer Aktie beachtet werden. Doch das bringt Tradern eine interessante Situation bei der DAX-notierten Aktie. Bild und Copyright: Bayer.


Aktuelle Indikationen für die Bayer Aktie notieren am Montagmorgen bei 59,51/59,57 Euro und damit deutlich unter dem XETRA-Schlusskurs vom Freitag. Notiert wurde dieser bei 61,54 Euro mit 0,82 Prozent im Plus. Bei dem vermeintlichen Kursverlust handelt es sich aber lediglich um den Effekt des Dividendenabschlags, der bei der Bayer Aktie heute auf dem Programm steht. Am Freitag hatte die Hauptversammlung des Konzerns den Dividendenvorschlag von 2,80 Euro je Anteilschein durchgewunken. Bereinigt um den Abschlag in dieser Höhe ist aktuell sogar ein Plus von rund 80 Cent im Vergleich zum Freitag vorhanden.

Somit heißt es: „Keine Panik”. In der technischen Analyse der Bayer Aktie wird heute interessant zu beobachten sein, ob der Gap-Support bei 59,45/59,70 Euro dem Dividendenabschlag trotzen kann. Verstärkt wird der Support durch weitere charttechnische Unterstützungen zwischen 59,20 Euro und 58,34/58,44 Euro und 59,67/60,05 Euro. Alles in allem ist dies keine kleine Nuss, die die Bären bei der Bayer Aktie für neue charttechnische Verkaufssignale zu knacken haben. Unterschreitet der Aktienkurs des Konzerns die Zonen, wäre ein Test weiterer Unterstützungen bei 55,66/56,31 Euro oder auch des Baissetiefs bei 54,48 Euro wohl auf dem Programm. Hält die Supportzone dagegen, könnte die Bayer Aktie zu einem erneuten Test der Hürdenzone zwischen 62,60 Euro und 62,92/63,10 Euro ansetzen.

An der Krise des Unternehmens aus Leverkusen ändert eine solche Entwicklung aber nichts. Dass der Bayer-Vorstand auf der Hauptversammlung am Freitag nicht entlastet wurde, erstaunt angesichts des Kurs-Desasters und der Probleme mit den Monsanto-Glyphosat-Prozessen nicht, macht die Sache aber auch nicht besser. Übrigens: Im Jahr zuvor versagten die Aktionäre dem Management die Entlastung nicht - trotz Monsanto-Deal.

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