Mutares: Hohe Dividendenrendite - neue Rechtsform

08.04.2019, 17:02 Uhr - Autor: Michael Barck  Michael Barck auf Twitter  | 4nvestors auf: Twitter | Google News | Facebook

Bild und Copyright: Johannes Stoffels / www.4investors.de.

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Mutares hat am Montag gleich ein ganzes Bündel von Nachrichten vorgelegt. Zum einen Zahlen und ein Dividendenvorschlag für das Jahr 2018: Das Unternehmen kündigt an, je Mutares Aktie eine Dividende von 1,00 Euro auszuzahlen. Zum Vergleich: Aktuell wird der Titel an der Börse mit 9,85 Euro gehandelt, liegt heute damit mehr als 8 Prozent im Plus im Vergleich zum XETRA-Schlusskurs vom Freitag.

Für das Jahr 2018 weist Mutares einen Umsatz von 865 Millionen Euro aus nach knapp 900 Millionen Euro im Jahr zuvor. Hintergrund seien die Portfolioabgänge von Zanders und Artmadis, während man aus den Zukäufen des vergangenen Jahres die vollen Effekte erst für 2019 erwartet. Auf um Sondereffekte bereinigte Basis weist das Unternehmen einen operativen Konzerngewinn von 4,5 Millionen Euro aus im Vergleich zu einem Verlust von 27,9 Millionen Euro zuvor. „Für das fortgeführte, zum 31. Dezember 2018 bestehende Portfolio wird ein Adjusted EBITDA von 14,5 Millionen Euro ausgewiesen”, so Mutares. Im Jahr 2017 lag das Minus noch bei 7,3 Millionen Euro. Vor allem die Entwicklung bei Balcke-Dürr habe zu dem Ergebnisanstieg beigetragen, so Mutares. Die liquiden Mittel seien im vergangenen Jahr von 98,9 Millionen Euro auf 108,1 Millionen Euro gestiegen.

Zudem kündigen die Süddeutschen einen Wechsel der Rechtsform an. Bisher als Aktiengesellschaft firmierend, soll Mutares in eine Kommanditgesellschaft auf Aktien gewandelt werden. Einen entsprechenden Vorschlag will die Gesellschaft der kommenden Hauptversammlung am 23. Mai unterbreiten. Komplementärin soll die Mutares Management SE, an der neben Mutares-Vorstand Robin Laik auch die Aktionärin ELBER GmbH sowie die Gesellschaft selbst beteiligt sein sollen. Die Zahl der ausgegebenen Aktien und auch die Börsennotierung der Gesellschaft sollen unverändert bleiben.

„Mit dem vorgeschlagenen Formwechsel der Gesellschaft soll die Fortsetzung der langfristig ausgerichteten Wachstumsstrategie gesichert werden. Der Formwechsel in eine SE & Co. KGaA schafft die strukturellen Voraussetzungen, um den maßgeblichen Wettbewerbsvorteil schneller Handlungs- und Entscheidungsfähigkeit der Organe auch in Zukunft zu erhalten”, so das Unternehmen zur Begründung des Schritts.

Auf einem Blick - Chart und News: Mutares


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Mutares AG: Vorschau auf Ergebnisse für das Geschäftsjahr 2018
08.04.2019 / 16:14


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