Lufthansa: Börse ist vom Ausblick nicht begeistert - Dividende bleibt konstant

14.03.2019, 11:01 Uhr - Autor: Michael Barck  Michael Barck auf Twitter  | 4nvestors auf: Twitter | Google News | Facebook

Die Lufthansa-Sparte Eurowings soll 2019 ihr Ergebnis deutlich verbessern und die Gewinnschwelle erreichen. Ein rückläufiger Gewinn und ein schwacher konzernweiter Ausblick belasten aber die Lufthansa Aktie. Bild und Copyright: Lufthansa.

Die Lufthansa-Sparte Eurowings soll 2019 ihr Ergebnis deutlich verbessern und die Gewinnschwelle erreichen. Ein rückläufiger Gewinn und ein schwacher konzernweiter Ausblick belasten aber die Lufthansa Aktie. Bild und Copyright: Lufthansa.

Der Lufthansa hat seinen Umsatz im vergangenen Jahr von 35,58 Milliarden Euro auf 35,84 Milliarden Euro steigern können. Dagegen sind die Gewinne des DAX-notierten Unternehmens gefallen. Auf bereinigter Basis weist die Lufthansa einen Gewinn vor Zinsen und Steuern von 2,84 Milliarden Euro aus nach zuvor 2,97 Milliarden Euro. Je Lufthansa Aktie fällt der Gewinn von 4,98 Euro auf 4,58 Euro. Einen deutlichen Rückgang weist der Luftfahrtkonzern bei Free Cashflow aus, der von 2,12 Milliarden Euro auf 0,25 Milliarden Euro gefallen ist. „Neben dem leicht rückläufigen Ergebnis waren dafür vor allem nicht wiederkehrende Working Capital-Effekte im Vorjahr verantwortlich. Außerdem stiegen die Aufwendungen für variable Vergütungen und die Steuerzahlungen”, so die Lufthansa zur Begründung dieser Entwicklung.

„2018 war erneut ein finanziell erfolgreiches Jahr für uns. Wir haben das zweitbeste Ergebnis der Unternehmensgeschichte erzielt”, sagt Konzernchef Carsten Spohr zur Entwicklung im vergangenen Jahr. Trotz des Gewinnrückgangs soll die Dividende konstant bleiben. Damit würde die Lufthansa je Aktie eine Dividende von 0,80 Euro zahlen.

„Wir arbeiten unverändert daran, unsere Stückkosten Jahr für Jahr zu verringern. Das ist uns 2018 zum dritten Mal in Folge gelungen. Wir sind gut gerüstet, um auch zukünftig in profitables Wachstum zu investieren und gleichzeitig unsere Kosteneffizienz weiter zu steigern”, sagt Ulrik Svensson, Finanzvorstand der Deutschen Lufthansa AG. Die Kapazitäten sollen nur noch um 1,9 Prozent erhöht werden. Beim Umsatz erwartet die Gesllschaft einen Zuwachs im mittleren einstelligen Prozentbereich. Kostensenkungen sollen die Belastungen aus Preissteigerungen beim Treibstoff, die mit 650 Millionen Euro beziffert werden, auffangen. Vor Zinsen und Steuern erwartet die Lufthansa eine bereinigte Gewinnspanne zwischen 6,5 Prozent und 8,0 Prozent. „Für Eurowings wird ein Ergebnis auf Break Even-Niveau und damit eine deutliche Verbesserung gegenüber Vorjahr erwartet”, so das Unternehmen weiter.

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