K+S: 2018 nicht so schlimm wie erwartet - Aktie steigt, Dividende sinkt

14.03.2019, 10:00 Uhr - Autor: Michael Barck  Michael Barck auf Twitter  | 4nvestors auf: Twitter | Google News | Facebook

Zwar senkt K+S nach einem Gewinnrückgang im Jahr 2018 die Dividende, doch der positive Ausblick und ein besser als erwartet ausgefallenes viertes Quartal 2018 lassen den Aktienkurs heute deutlich steigen. Bild und Copyright: K+S.

Zwar senkt K+S nach einem Gewinnrückgang im Jahr 2018 die Dividende, doch der positive Ausblick und ein besser als erwartet ausgefallenes viertes Quartal 2018 lassen den Aktienkurs heute deutlich steigen. Bild und Copyright: K+S.

Der Rohstoffkonzern K+S hat am Donnerstag seine Zahlen für 2018 vorgelegt. Beim Umsatz meldet das Unternehmen aus Kassel einen Anstieg von 3,6 Milliarden Euro auf 4,0 Milliarden Euro. Auf EBITDA-Basis ist der Gewinn prozentual schwächer gestiegen, hat sich von 577 Millionen Euro auf 606 Millionen Euro erhöht. „Belastet wurde das EBITDA vor allem von der lang anhaltenden Hitzewelle und extremen Trockenheit in Deutschland im vergangenen Jahr, die zu erheblichen Produktionsausfällen im Werk Werra geführt haben”, so K+S zur operativen Ergebnisentwicklung. Erstmals ein positives EBITDA sei beim neuen kanadischen Standort Bethune erzielt worden, heißt es zudem von Seiten des hessischen Konzerns.

Aktionäre des Unternehmens sollen eine Dividende in Höhe von 0,25 Euro je K+S Aktie erhalten - das sind 10 Cent weniger als zuvor, trotz einer höheren Ausschüttungsquote. Unter dem Strich sank der K+S-Gewinn je Aktie im vergangenen Jahr von 0,76 Euro auf 0,45 Euro.

„Für 2019 sehe ich viele erfreuliche Signale und bin daher positiv gestimmt. Unser EBITDA dürfte im Vergleich zum Vorjahr deutlich zulegen”, sagt K+S-Chef Burkhard Lohr. Das operative Ergebnis auf EBITDA-Basis soll zwischen 700 Millionen Euro und 850 Millionen Euro liegen, kündigt die Gesellschaft an. Den erwarteten Ergebnisanstieg führt man unter anderem auf das weitere Hochfahren des neuen kanadischen Standortes und das günstige Umfeld im Markt für Düngemittel zurück. Zudem sollen sich Synergien aus dem Programm „Shaping 2030” positiv auswirken - bis Ende 2020 sind 150 Millionen Euro geplant. Hinzu kommt, dass die abwasserbedingten Produktionsunterbrechungen im Werk Werra wegfallen sollen.

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