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ThyssenKrupp Aktie: Sorgen bei den Experten

Bild und Copyright: ThyssenKrupp.

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13.02.2019, 14:08 Uhr - Autor: Michael Barck  Michael Barck auf Twitter  | 4nvestors auf: Twitter | Google News | Facebook

Nach den gestern von ThyssenKrupp veröffentlichten Zahlen gibt es auch am Mittwoch zwei Analystenstimmen zur Aktie des DAX-Konzerns - beide mit neuen Kurszielen für den Wert. So senkt Barclays das Kursziel für die ThyssenKrupp Aktie von 14,50 Euro auf nur noch 13,00 Euro. Es bleibt bei der Einstufung mit „Underweight”: Mit dem neuen Kursziel reflektieren die Experten die sinkende Beteiligung des Unternehmens an dem Gemeinschaftsunternehmen mit Tata Steel. Man schätzt den Wert der Beteiligung mit etwa einer Milliarde Euro nur noch halb so hoch wie zuvor ein.

JP Morgan senkt das Kursziel für die ThyssenKrupp Aktie ebenfalls, bleibt mit 16 Euro aber spürbar über der Zielmarke von Barclays für den Titel. Zuvor hatten die Experten 17 Euro für das Papier als Ziel genannt. Bestätigt wird die Einstufung des Papiers mit „Neutral”. Sorgen äußern die Analysten bezüglich des Kapitals, das für die geplante Aufspaltung von ThyssenKrupp vonnöten sei. Zudem warnen die Experten davor, dass Herausforderungen im aktuellen Aktienkurs nicht berücksichtigt seien.

An der Börse notiert die ThyssenKrupp Aktie am Mittwochnachmittag bei 13,82 Euro mit 3,63 Prozent im Minus.

thyssenkrupp: Die Unsicherheiten steigen

Im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2018/2019 hat thyssenkrupp einen Anstieg beim Auftragseingang um 6 Prozent auf 8,1 Milliarden Euro und beim Umsatz um 3 Prozent auf 7,9 Milliarden Euro verzeichnet. Auf bereinigter Basis meldet thyssenkrupp einen Gewinnwückgang vor Zinsen und Steuern von 265 Millionen Euro auf 168 Millionen Euro. Belastungen brachten unter anderem Anlaufkosten neuer Projekte, der niedrige Rheinwasserstand sowie höhere Materialkosten und Zölle auf Werkstoffimporte in den USA. Dass der Quartalsgewinn von thyssenkrupp unter dem Strich dennoch von 93 Millionen Euro auf 145 Millionen Euro steigt, hat vor allem mit Belastungen aus der US-Steuerreform im Vorjahresquartal zu tun.

Den Ausblick auf das laufende Geschäftsjahr 2018/2019 bestätigt das DAX-notierte Unternehmen am Dienstag. Zugleich warnt thyssenkrupp aber vor steigenden konjunkturellen und politischen Unsicherheiten. Auf bereinigter Basis will das Unternehmen in den fortgeführten Aktivitäten den ... ThyssenKrupp News weiterlesen!

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