Gazprom Aktie: Die Lage steht auf der Kippe - Chartanalyse

Nach den jüngsten Kursverlusten befindet sich die Aktie des Erdgas-Riesen Gazprom an einer spannenden charttechnischen Stelle. Bild und Copyright: Gazprom.

Nach den jüngsten Kursverlusten befindet sich die Aktie des Erdgas-Riesen Gazprom an einer spannenden charttechnischen Stelle. Bild und Copyright: Gazprom.

Nachricht vom 19.12.2018 19.12.2018 (www.4investors.de) - Nachdem die Gazprom Aktie am letzten entscheidenden Hindernis zum Durchbruch Richtung Jahreshoch scheiterte, haben die Trader an der Börse deutlich Gewinne mitgenommen. Die vorangegangene Aufwärtsbewegung der Rohstoffaktie von 3,87 Euro auf 4,43 Euro ist nahezu komplett wieder abgebaut worden. Gestern erreichte Gazproms Aktienkurs bei 3,94 Euro das Verlaufstief der Abwärtsbewegung, konnte sich im Tagesverlauf aber leicht erholen. Mit 3,98 Euro und 2,45 Prozent Tagesminus ging es am Dienstag in den Feierabend. Aktuelle Indikationen am Mittwochmorgen notieren bei 3,96/3,98 Euro kaum verändert.

Nachdem die Gewinne aus der Zwischenrallye wieder verloren gegangen sind, trifft die Gazprom Aktie nun auf wichtige und starke Unterstützungsmarken. Der Kernbereich der Zone erstreckt sich vor allem bei 3,87/3,90 Euro. Ergänzt wird die Marke durch eine Art „Not-Halt” bei 3,81/3,83 Euro, der im Breakfall greifen könnte. Bisher wurde keine der Supportzonen in Bedrängnis gebracht. Käme es an den beiden Marken zu neuen Verkaufssignalen, wäre in der technischen Analyse der Gazprom Aktie ein erneuter Rutsch in die breite Jahrestiefzone zwischen 3,48/3,51 Euro und 3,55/3,62 Euro der mögliche nächste Schritt.

Solange die Verkaufssignale aber ausbleiben, hat die Rohstoffaktie Chancen auf eine Wende nach oben. Derzeit steht die charttechnische Lage auf der Kippe. Ein Sprung über das gestern aufgerissene Gap bei 4,01/4,05 Euro und die hier liegende Hürdenzone unterhalb von 4,07 Euro könnte der Gazprom Aktie bullishe Impulse bringen. Große Probleme könnte dabei allerdings die weltpolitische Lage machen. Diese sollten Trader angesichts der Verflechtung Gazproms mit dem russischen Staat nicht aus dem Auge lassen. (Redakteur: Michael Barck)


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