blockescence: Viele Kaufziele in der Pipeline

Bild und Copyright: Looker_Studio / shutterstock.com.

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Nachricht vom 05.12.2018 05.12.2018 (www.4investors.de) - Viel sagen dürfte blockescence Investoren bisher nicht, steht die Gesellschaft doch in dieser Form erst seit Mai auf dem Kurszettel. Zuvor firmierte man als solidare real estate holding. Beim Unternehmensnamen blockescence könnte man zuerst an eine Gesellschaft aus dem Bereich Krypto oder Bitcoin denken. Dies ist aber nicht der Fall.

Bei blockescence handelt es sich um eine Beteiligungsgesellschaft, die bisher vor allem in den Bereichen Gaming und Media aktiv ist. Ein weiterer, noch nicht öffentlich publizierter Bereich soll dazukommen. Bekanntestes Assets des Börsenneulings dürfte gamigo sein. gamigo-Eigner Remco Westermann hält auch an blockescence ein bedeutendes Aktienpaket, laut Präsentation auf dem Eigenkapitalforum in Frankfurt liegt sein Anteil indirekt bei 78,8 Prozent. Der Streubesitz beläuft sich demnach auf 21,2 Prozent. Insgesamt 59,35 Millionen Aktien gibt es von blockescence, daraus errechnet sich eine Marktkapitalisierung von rund 70 Millionen Euro. Für eine mögliche Kapitalerhöhung liegt die Genehmigung der Aktionäre vor.

Im nächsten Schritt der Entwicklung dürfte blockescence aber vermutlich kein frisches Geld benötigen. gamigo hat kürzlich eine Anleihe über 32 Millionen Euro begeben, welche bis auf 50 Millionen Euro aufgestockt werden kann. Teils hat gamigo das frische Kapital zur Rückzahlung von Schulden genutzt. Etwa 12 Millionen Euro stehen aber für neue Investments zur Verfügung. Auf dem Eigenkapitalforum ist zu hören, dass derzeit mehr als zwei Dutzend neue Kaufziele unter die Lupe genommen werden.

Im dritten Quartal hat es bei gamigo keine Übernahmen gegeben. gamigo-Chef RemcoWestermann ist darüber nicht traurig: „Wir haben in diesem Quartal keine Übernahmen durchgeführt und konnten so diese ruhige Phase nutzen, um Unternehmensprozesse noch effizienter zu machen, unsere M&A-Pipeline auszubauen und unsere Finanzierungsseite zu optimieren." Der Umsatz von gamigo steigt im dritten Quartal von 9,5 Millionen Euro auf 10,2 Millionen Euro an. Das EBITDA verdoppelt sich fast von 1,2 Millionen Euro auf 2,3 Millionen Euro. Netto schreibt gamigo schwarze Zahlen, das Ergebnis liegt bei 72.000 Euro, im Vorjahr gab es einen Verlust von 0,59 Millionen Euro.

Bei blockescence denkt man bereits an das kommende Jahr, die Pläne für 2019 sind klar: Man will wachsen, neue Zukäufe tätigen und in weitere Länder expandieren. Dann könnte auch die globale Plattform Gamertoken eine wichtigere Rolle spielen, die bisher erst in einer Demoversion läuft. Auf der Plattform können in-game Gegenstände gehandelt und getauscht werden. Für die Spielergeneration der 15-30jährigen, die gamigo anspricht, könnte dies ein interessanter Aspekt werden. (Redakteur: Johannes Stoffels)


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