Deutsche Bank Aktie: Kaufsignal zum Wochenstart? - Chartanalyse

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Nachricht vom 05.11.2018 05.11.2018 (www.4investors.de) - Vor dem XETRA-Start am heutigen Montag herrscht eine freundlichere Stimmung bei der Aktie der Deutschen Bank. Nachdem diese sich am Freitag auf 9,269 Euro erholen und mit 9,191 Euro (+2,69 Prozent) ins Wochenende gehen konnte, liegen aktuelle Indikationen heute Morgen bei 9,23/9,27 Euro. Ein Grund ist das Ergebnis aus dem Stresstest der Europäischen Bankenaufsichtsbehörde, in dem der Bankkonzern seine Werte gegenüber 2016 verbessern konnte. „„Unser Risikoprofil ist absolut solide, aber wir sind noch nicht profitabel genug. Genau daran arbeiten wir jetzt. Wir haben die erforderliche Liquidität und das Kapital, um profitabel zu wachsen”, sagt James von Moltke, Finanzvorstand der Deutschen Bank zum Test.

Der Blick auf die charttechnische Lage der Deutsche Bank Aktie zeigt, dass der Aktienkurs nach der Erholungsbewegung vom Donnerstag und Freitag nun auf wichtige Hindernisse trifft. Die technische Analyse würde neue Kaufsignale generieren, wenn die Deutsche Bank Aktie die diversen Hindernisse zwischen 9,07 Euro und 9,26/9,34 Euro überwinden könnte - teils ist dies bereits gelungen, teils wurde das Hindernis zuletzt noch nicht gefährdet. Es bleibt aber dabei: Bis zu übergeordnet bedeutenden Widerstandsmarken bei 10,626/11,284 Euro gibt es für die Deutsche Bank Aktie noch einiges an Arbeit. Ein Ausbruch hierüber brächte dann aber eine Bodenbildungsformation für die Bankaktie zum Abschluss.

Bleiben neue Kaufsignale aus, könnte der jüngst freundlichere Trend wieder nach unten drehen und erneut das Tief in den Blick kommen, das sich von 8,75/8,84 Euro über 8,58/8,63 Euro bis auf 8,419/8,52 Euro erstreckt.

Interessant ist in diesem Zusammenhang auch der Blick auf den Auslöser der jüngsten Aufwärtsbewegung beim Aktienkurs der Deutschen Bank: Im Aktionärskreis des Finanzkonzerns hat es Bewegung gegeben. Der Hedgefonds Hudson Executive Capital LP des früheren JPMorgan-Finanzchefs Douglas L. Braunstein hat während der Baisse der Bankaktie eine Beteiligung von 3,14 Prozent aufgebaut, wie aus einer heute veröffentlichten Stimmrechtsmitteilung hervor geht. Bei der Deutschen Bank begrüßt man dies. Braunstein bezeichnet die Deutsche Bank Aktie in einem Interview im „Wall Street Journal” als unterbewertet und sieht die Restrukturierung, die die Bank angestoßen hat, als richtigen Weg. Das Investmentbanking des Konzerns sieht er als „Kronjuwel”. (Redakteur: Michael Barck  Michael Barck auf Twitter )



Lesen Sie hierzu auch folgenden Beitrag aus der 4investors-Redaktion
Deutsche Bank: Besser, aber nicht gut genug
03.11.2018 - Die gute Nachricht vorab: Die Deutsche Bank konnte sich beim Stresstest der Europäischen Bankenaufsichtsbehörde (EBA) gegenüber den Werten aus dem Jahr 2016 verbessern. Angaben der Bank zufolge liege „die harte Kernkapitalquote (CET1 bei voller Umsetzung der beschlossenen Regulierung) im „Basisszenario” der EBA im Jahr 2020 bei 13,5 Prozent und damit über dem Wert von 12,1 Prozent beim Stresstest 2016.”

Im angenommenen „ungünstigen Szenario” des EBA-Stresstest kommt die Deutsche Bank auf eine harte Kernkapitalquote von 8,1 Prozent im Vergleich zu 7,8 Prozent aus dem Jahr 2016. Bei dem Test in diesem Jahr wurden die Kriterien für dieses Szenario allerdings im Bergleich zum Test des Jahres 2016 verschärft. Die Tests erfolgten auf Basis der Bilanzen des Jahres 2017.

„Unser Risikoprofil ist absolut solide, aber wir sind noch nicht profitabel genug. Genau daran arbeiten wir jetzt. Wir haben die erforderliche Liquidität und das Kapital, um profitabel zu wachsen... 4investors-News weiterlesen.

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