Voltabox Aktie: Schlechte Vorzeichen für neue Woche - wo endet die Baisse? - Chartanalyse

22.10.2018, 08:12 Uhr - Autor: Michael Barck  Michael Barck auf Twitter  | 4nvestors auf: Twitter | Google News | Facebook

Bild und Copyright: Myimagine / shutterstock.com.

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Für die Voltabox Aktie endete die Woche denkbar schlecht: Ein Intraday-Kurs rutsch auf 14,84 Euro und ein XETRA-Schlusskurs bei 14,97 Euro mit 6,61 Prozent Tagesminus haben eine mögliche charttechnische Stabilisierung vorerst scheitern lassen. In der Zeit zuvor hatte der Aktienkurs von Voltabox bereits massive Kursverluste verzeichnet. Zugleich gab es in den letzten Tagen aber eine Stabilisierungschance im Bereich 15,99/16,15 Euro. Mit dem deutlichen Kursrutsch vom Freitag ist diese Chance erst einmal vertan. Aktuelle Indikationen für die Voltabox Aktie liegen am Montagmorgen bei 14,91/15,12 Euro auf keinem besseren Kursniveau.

Charttechnisch ist der Rutsch unter die 16-Euro-Marke als bestätigendes Kaufsignal zu verstehen. An der Marke um 15,99/16,15 Euro wäre im Fall einer Kurserholung eine erste Hürde zu erwarten. Gelingt der Voltabox Aktie ein Sprung hierüber, wären um 17,19/17,30 Euro und vor allem um17,71/18,04 Euro die nächsten charttechnischen Hindernisse vorhanden.

Ohne diese Rebreaks verbessert sich die charttechnische Lage der Voltabox Aktie aber kaum. Nach unten bestehen bei dem noch recht frisch an der Börse notierten Papier derzeit keine horizontalen Unterstützungsmarken. Zuletzt hat sich das stark fallende untere Bollilnger-Band als Orientierungsmarke für den Aktienkurs von Voltabox gezeigt. Das Papier wird sich damit neue Stabilisierungszonen suchen müssen. Immerhin zeigen sich aktuelle Indikationen auf einem stabilen Niveau. Das könnte für die Voltabox Aktie eine positive Entwicklung sein.

Neuigkeiten des Unternehmens aus der vergangenen Woche brachten damit per Saldo keine Unterstützung für den Aktienkurs der Gesellschaft. Voltabox hat auf die weiter andauernde Prüfung der Ende Juni angekündigten Übernahme von Navitas Systems durch das „Committee on Foreign Investment in the United States” reagiert. Dessen Zustimmung zur Navitas-Übernahme war bisher eine aufschiebende Bedingung des Deals. „Aktuell erwartet der Vorstand die Zustimmung von CFIUS zur gesamten Transaktion bis Ende November. CFIUS ist jedoch berechtigt, den Prüfungszeitraum zu verlängern”, so Voltabox.

Man habe sich nun mit dem Verkäufer nun auf eine zweiteilige Übernahme geeinigt, heißt es am Dienstag von Seiten der Gesellschaft. Das neue Vorgehen sieht vor, „den Kaufvertrag zunächst für die als Commercial Business zusammengefassten Geschäftsaktivitäten von Navitas mit dem Schwerpunkt Intralogistik zu vollziehen”, kündigt Voltabox an. Hierfür zahlt die Gesellschaft 80 Prozent des Kaufpreises, der aufgrund der Verzögerungen von 43 Millionen Dollar auf 41,5 Millionen Dollar gesenkt wurde. Nach Zustimmung der das „Committee on Foreign Investment in the United States” sollen dann auch die restlichen Aktivitäten übernommen werden.

„Mit diesem Schritt wollen wir die Integration von Navitas im für uns strategisch wichtigen Wachstumsmarkt Intralogistik wie geplant kurzfristig umsetzen. Gleichzeitig sichern wir uns die wertvollen Ressourcen im Bereich der Zellentwicklung und -produktion, um unsere Wertschöpfungskette weiter auszubauen”, sagt Jürgen Pampel, Vorstandsvorsitzender der Voltabox AG.

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