Steinhoff International: Neuigkeiten zu Hemisphere

In der Steinhoff-Tochter Hemisphere sind vor allem die Immobilien der österreichischen kika/Leiner-Gruppe gebündelt - diese wird von Steinhoff veräußert. Bild und Copyright: Steinhoff International.

In der Steinhoff-Tochter Hemisphere sind vor allem die Immobilien der österreichischen kika/Leiner-Gruppe gebündelt - diese wird von Steinhoff veräußert. Bild und Copyright: Steinhoff International.

Nachricht vom 06.08.2018 06.08.2018 (www.4investors.de) - Nachdem Steinhoff International die Gläubiger zu einem Stillhalteabkommen gewinnen konnte, läuft die Umsetzung der Restrukturierung an. Bei der Immobilientichter Hemisphere, mit 750 Millionen Euro verschuldet, hätten sich mittlerweile sämtliche Gläubiger dem Stillhalteabkommen angeschlossen, meldet Steinhoff International am Montag. Die Gespräche zwischen dem Unternehmen und den Kreditgebern werden fortgesetzt. Man will nun bis zum 17. August weitere benötigte Dokumente zur Restrukturierung der Hemisphere-Schulden fertigstellen, so das niederländisch südafrikanische Unternehmen am Montagvormittag.

Die bisherigen Dokumente zu den diversen Stillhalteabkommen der Gläubiger mit Steinhoff International wurden mittlerweile im Internet veröffentlicht.

Hier noch einmal unser Beitrag zur Aktie von Steinhoff International vom Montagmorgen:

Steinhoff Aktie: Der Konzern ist nun in der Bringschuld!


Ein kurzes Update zur Steinhoff Aktie, die weiter im Fokus der Trader stand. In der letzten Woche konnte der noch im SDAX-notierte Titel seine charttechnische Unterstützungsmarke bei 0,148/0,152 Euro bestätigen. Von hier ging es auf bis zu 0,161 Euro nach oben, die am Freitag erreicht wurden. Seitdem tut sich wenig, mit 0,159 Euro ging es für die Steinhoff Aktie ins Wochenende, während aktuelle Indikationen kurz vor 9 Uhr am Montagmorgen bei 0,155/0,157 Euro liegen.

Trotz der Bestätigung der Supportzone um 0,148/0,152 Euro fehlt Steinhoffs Aktienkurs derzeit also der „Punch” nach oben. Nachdem nun die Stillhalteabkommen mit den Kreditgebern unter Dach und Fach sind, steht Steinhoff International nun in der Bringschuld: Testierte Zahlen sind offen, ebenso Details zu den Plänen, wie der Konzern saniert werden soll. Die Unsicherheit, wie die Gesellschaft nach einer eventuell erfolgreichen Sanierung aussehen könnte, bleibt eine Belastung. Ohne neue Informationen und insbesondere Klarheit über weitere Verkäufe von Konzernteilen wird diese Unsicherheit nicht weichen. Die jüngsten Steinhoff-News zur Sitzverlagerung von zwei wichtigen Finanzierungstöchtern nach Großbritannien war nur ein erster kleiner Schritt.

Charttechnisch bleibt die Lage wie zuletzt skizziert: Ein Zwischenhindernis um 0,165/0,168 Euro wurde nach dem Abprall bei 0,148/0,152 Euro bisher nicht getestet. Ein Ausbruch hierüber könnte neuen Tradingimpulse setzten. Um 0,177/0,180 Euro sowie bei 0,197/0,202 Euro und um 0,219/0,225 Euro wären weitere charttechnische Hinderniszonen für Steinhoffs Aktienkurs zu sehen. Nach unten hin bleibt erst einmal 0,148/0,152 Euro im Blickpunkt. Neue Verkaufssignale an dieser Stelle könnten die Steinhoff Aktie dann schnell in Richtung 0,135 Euro und 0,123/0,127 Euro fallen lassen.





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