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Defama: Neue Prognose nicht ausgeschlossen


08.06.2018, 06:45 Uhr - Autor: Johannes Stoffels  Johannes Stoffels auf Twitter  | 4nvestors auf: Twitter | Google News | Facebook

Mit fast 12 Euro notieren die Aktien der Deutsche Fachmarkt, kurz Defama, auf einem Jahreshoch. Bis zum Allzeithoch von 13,20 Euro aus dem September 2017 ist es zwar noch ein Weg, doch die Tendenz der letzten Tage zeigt klar nach oben. Die positive Entwicklung könnte an der jüngsten Präsentation von Defama-Chef Matthias Schrade auf der Fachkonferenz Immobilien der Börse München liegen.

Dort hat Schrade sein Unternehmen einer Reihe von Analysten und Investoren vorgestellt. Insgesamt umfasst das Portfolio der Defama inzwischen 25 Immobilien mit einer vermietbaren Fläche von 103.000 Quadratmetern. Die annualisierte Nettokaltmiete liegt bei 7,8 Millionen Euro, die Vermietungsquote kommt auf 96 Prozent. Die Bankverbindlichkeiten stehen bei 43 Millionen Euro, dem steht nach Aussage von Defama ein Portfoliowert von 72,82 Millionen Euro gegenüber. Der jüngste Zukauf in Lübbenau ist in diesem Wert nicht berücksichtigt.

Ohne weitere Zukäufe erwartet Defama für 2018 einen Gewinn von 1,75 Millionen Euro (2017: 1,36 Millionen Euro), das entspricht 0,49 Euro je Aktie (2017: 0,38 Euro). Die FFO sollen bei 3,2 Millionen Euro (2017: 2,58 Millionen Euro) bzw. 0,90 Euro je Aktie (2017: 0,73 Euro) liegen. Auch hier muss die Akquisition des Kolosseum Spreewald in Lübbenau eingearbeitet werden.

Nicht ausschließen darf man bei der Akquisitionsfreude von Defama, dass im Jahresverlauf noch weitere Zukäufe erfolgen werden. Das kann die Prognose zusätzlich beeinflussen.

Zudem kann das geplante Joint Venture in Radeburg mit der HD Gruppe die Zahlen nachhaltig beeinflussen. Hier wurde bisher eine Absichtserklärung unterzeichnet, die Transaktion könnte im Jahresverlauf abgeschlossen werden. Das dürfte den Gewinn auf 2,65 Millionen Euro steigern. Der Liquiditätszufluss läge bei rund 2 Millionen Euro. Doch diese Zahlen werden in der Prognose bisher nicht berücksichtigt.

Defama: Starker Jahresauftakt

Im ersten Quartal steigt der Umsatz der Deutsche Fachmarkt, kurz Defama, von 1,06 Millionen Euro auf 1,77 Millionen Euro an. Das EBITDA legt von 0,68 Millionen Euro auf 1,12 Millionen Euro zu. Beim Gewinn geht es von 0,24 Millionen Euro auf 0,37 Millionen Euro nach oben. Das entspricht einem Gewinn je Aktie von 0,10 Euro (Vorjahr: 0,07 Euro). Die FFO steigt um 58 Prozent auf 0,75 Millionen Euro an.

Im Portfolio der Defama befanden sich im ersten Quartal 22 Objekt, im Juni wird ein Objekt in Hamm hinzukommen. Für das zweite Halbjahr sind weitere Käufe geplant.

2018 rechnet Defama mit einem Gewinn von 1,75 Millionen Euro, der FFO soll bei 3,2 Millionen Euro liegen. Eine höhere FFO-Prognose im Jahresverlauf kann nicht ausgeschlossen werden.

Weitere Zahlen wird die im m:access notierte Defama im Mai publizieren. ... Deutsche Fachmarkt - DEFAMA News weiterlesen!

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