FMC Aktie: Der Abwärtstrend bleibt intakt - UBS Kolumne


Nachricht vom 28.03.2018 28.03.2018 (www.4investors.de) - Bis 04/2015 war Fresenius Medical Care eine der am stärksten im DAX gestiegenen Aktien. Seit dem Tief im März 2009 bei 25,40 Euro verdreifachte sich der Wert. Nach dem Beginn einer Korrektur ab Mitte 2015 verlor die Aktie im August 2015 innerhalb von fünf Wochen über 20 Prozent, bevor Anleger die Berührung des mittelfristigen Aufwärtstrends zum Einstieg nutzten. Erneut wurde das bisherige Allzeithoch bei 82,32 Euro angesteuert. Der Höhenflug stoppte Anfang November 2015 knapp darüber bei 83,17 Euro. Aufgrund von fehlenden Folgekäufen drehte Fresenius Medical Care wieder nach unten ab und korrigierte bis in den Bereich von 74,00 Euro. Von dort stieg die Aktie wieder und erreichte im August 2016 ein neues historisches Hoch bei 85,65 Euro. Die nachfolgende Korrektur führte bis zur Unterstützung bei 70,69 Euro. In der darauffolgenden Aufwärtswelle markierte das Wertpapier im Juni 2017 bei 89,22 Euro ein neues Allzeithoch. Erst Anfang Januar wurde dieses Hoch nach oben durchbrochen. Der Rekordkurs bei 93,82 Euro leitete Anfang Februar einen Rücksetzer ein, der zu dem bis heute gültigen Jahrestief bei 79,28 Euro führte. Trotz der gestrigen Erholung auf den Schlusskurs von 81,46 Euro bleibt der Abwärtstrend weiterhin intakt.

Die Long-Szenarien: Eröffnet Fresenius Medical Care leicht im Plus, käme aus Sicht der Charttechnik ein Kauf bei einem Rücksetzer auf den gestrigen Schlusskurs bei 81,46 Euro, leicht oberhalb der 83,00-Euro-Marke oder aber in der ersten Korrektur einer Aufwärtsbewegung in Frage, und zwar circa 40 Prozent unterhalb des letzten Hochs. Wird hingegen im Minus eröffnet, sollte nach Regeln der technischen Analyse eine Platzierung entweder bei einem Abprall an der Unterstützung bei 80,00 Euro, durch die eben besprochene Korrekturvariante oder aber nach dem Bruch des Schlusskursniveaus ein guter Einstiegspunkt sein. Eine Gewinnmitnahme könnte rund 2,90 Euro oberhalb des jeweiligen Tagestiefs geplant werden.

Die Short-Szenarien: Beginnt die Aktie leicht im Minus, indiziert die Charttechnik eine Positionierung bei einem Test der Schlusskursmarke, bei einem Bruch der Unterstützung bei 80,00 Euro oder aber nach der ersten Korrektur einer Abwärtsbewegung, und zwar nach dem Bruch des letzten Tiefs. Wird aber im Plus begonnen, könnten Trader durch die gerade geschilderte Korrekturvariante, bei einem Abprall vom Widerstand bei 83,00 Euro oder nach dem Bruch der Schlusskurslinie einsteigen. Der Zielbereich aus Sicht der Charttechnik läge circa 2,90 Euro unterhalb des jeweiligen Tageshochs. Sinnvoll wäre eine Absicherung aller Trades durch einen Stopp in Höhe von circa 0,70 Euro, bei Long-Trades unter- und bei Short-Trades oberhalb des Einstiegs. (Autor: Kolumnist  Kolumnist auf Twitter )


Disclaimer: Der Text ist eine Kolumne der UBS. Der Inhalt der Kolumne wird von 4investors nicht verantwortet und muss daher nicht zwingend mit der Meinung der 4investors-Redaktion übereinstimmen. Jegliche Haftung und Ansprüche werden daher von 4investors ausdrücklich ausgeschlossen!

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