Goldman Sachs Aktie: Gefangen in der Schiebezone - UBS Kolumne


Nachricht vom 18.09.2017 18.09.2017 (www.4investors.de) - Im vergangenen Jahr durchlief Goldman Sachs eine klassische Bodenbildungsformation in Form eines doppelten Tiefs im Bereich zwischen 140 USD und 175 USD. Nach dem Wahlsieg Donald Trumps setzte die Aktie Anfang November 2016 zu einem Höhenflug an, der den Kurs von Goldman Sachs im März dieses Jahres auf ein neues Allzeithoch bei 255,15 USD katapultierte. Seitdem befindet sich das Wertpapier im Korrekturmodus. Dabei wurde Ende Mai das vorläufige Tief bei 209,62 USD markiert. Gleichzeitig wurde damit die seit Juli 2016 gültige Aufwärtstrendgerade getestet. Danach hat sich die Aktie wieder bis etwa 230,00 USD hochgearbeitet. Aus charttechnischer Sicht befindet sich Goldman Sachs damit seit Mitte März in einer Seitwärtsphase zwischen 210,00 USD und 230,00 USD. Mit dem Freitagsschlusskurs von 225,22 USD besteht eine erhöhte Wahrscheinlichkeit für eine Fortsetzung dieser Trading-Range in den nächsten Tagen. Kommen wir nun zu den Einstiegsszenarien für kurzfristig interessierte Trader.

Die Long-Szenarien: Startet Goldman Sachs leicht im Plus, wäre aus Sicht der Charttechnik ein Kauf bei einem Rücklauf auf den Freitagsschlusskurs bei 225,22 USD, leicht oberhalb der 228,00-USD-Linie oder aber in der ersten Korrektur einer Aufwärtsbewegung denkbar, und zwar rund 40 Prozent unterhalb des letzten Hochs. Wird jedoch im Minus eröffnet, könnten Trader nach den Regeln der technischen Analyse bei einem Abprall von der Unterstützung bei 222,00 USD, durch die eben besprochene Korrekturvariante oder nach dem Bruch des Schlusskursniveaus einsteigen. Eine Gewinnmitnahme empfiehlt sich circa 3,80 USD oberhalb des jeweiligen Tagestiefs.

Die Short-Szenarien: Beginnt die Aktie leicht im Minus, indiziert die Charttechnik eine Platzierung bei einem Test der Schlusskurslinie, leicht unterhalb des 222,00-USD-Niveaus oder aber nach der ersten Korrektur einer Abwärtsbewegung, und zwar nach dem Bruch des letzten Tiefs. Wird aber im Plus gestartet, könnten sich Trader durch die gerade beschriebene Korrekturvariante, bei einem Abprall vom 228,00-USD-Widerstand oder leicht unterhalb der Schlusskursmarke platzieren. Das Kursziel läge rund 3,80 USD unterhalb des jeweiligen Tageshochs. Sinnvoll wäre eine Absicherung aller Trades durch einen Stopp in Höhe von circa 0,50 USD, bei Long-Trades unter- und bei Short-Trades oberhalb des Einstiegs. (Autor: Kolumnist  Kolumnist auf Twitter )


Disclaimer: Der Text ist eine Kolumne der UBS. Der Inhalt der Kolumne wird von 4investors nicht verantwortet und muss daher nicht zwingend mit der Meinung der 4investors-Redaktion übereinstimmen. Jegliche Haftung und Ansprüche werden daher von 4investors ausdrücklich ausgeschlossen!

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