Münchener Rück Aktie: Erneuter Angriff auf Widerstand möglich - UBS Kolumne

Bild und Copyright: Munich Re.

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16.03.2017, 08:16 Uhr - Autor: Kolumnist  Kolumnist auf Twitter  | 4nvestors auf: Twitter | Google News | Facebook

Seit 2011 ist die Aktie der Münchener Rück in einem Aufwärtstrendkanal dynamisch gestiegen und konnte sich mehr als verdoppeln. Im März 2015 wurde die obere Aufwärtstrendlinie durchstoßen, und die Aktie erreichte mit 206,36 Euro den höchsten Kurs seit Juli 2002. Danach stürzte der Kurs jedoch regelrecht ab und erreichte Mitte Juli 2015 ein Tief bei 162,00 Euro. Dies war der Startschuss für einen fulminanten Aufwärtsimpuls, der die Aktie innerhalb von wenigen Handelstagen um zehn Prozent nach oben katapultierte. Nach einem im Sande verlaufenden Aufwärtsimpuls kam Mitte Dezember 2015 bei 193,65 Euro die Trendwende nach unten, die zum erneuten Test des langfristigen Aufwärtstrends führte. Dort prallte die Versicherungsaktie nach oben ab, schaffte es aber nicht, den langfristigen Aufwärtstrend zu verteidigen. Im April 2016 ging es daher in einer schnellen Wochenbewegung unter die seit 2012 ausgebildete Aufwärtstrendslinie. Die Bewegung stoppte an der Unterstützung bei 140,00 Euro und wurde umgekehrt. Danach legte die Aktie mehr als 20 Prozent zu, um den gebrochenen Aufwärtstrend bei 180,00 Euro zu brechen. Seit November versucht die Aktie mehrmals, den Widerstand bei 181,00 Euro zu überschreiten. Gestern verlor die Aktie zu Beginn deutlich, schloss jedoch auf Tageshoch. Ein erneuter Angriff auf die Widerstandszone bei 181,00 Euro liegt im Bereich des Möglichen. Kommen wir nun zu den Einstiegsszenarien für kurzfristig interessierte Trader.

Die Long-Szenarien: Startet die Münchener Rück leicht im Plus, käme aus Sicht der Charttechnik ein Kauf bei einem Rücksetzer auf den gestrigen Schlusskurs bei 178,15 Euro, leicht oberhalb des Widerstands bei 179,01 Euro oder aber in der ersten Korrektur einer Aufwärtsbewegung in Frage, und zwar circa 40 Prozent unterhalb des letzten Hochs. Wird hingegen im Minus eröffnet, sollte nach Regeln der technischen Analyse eine Platzierung entweder bei einem Abprall an der Unterstützung bei 176,75 Euro, durch die eben besprochene Korrekturvariante oder aber nach dem Bruch des Schlusskursniveaus ein guter Einstiegspunkt sein. Eine Gewinnmitnahme könnte rund 2,40 Euro oberhalb des jeweiligen Tagestiefs geplant werden.

Die Short-Szenarien: Beginnt die Aktie leicht im Minus, indiziert die Charttechnik eine Positionierung bei einem Test der Schlusskursmarke, bei einem Bruch der 176,75-Euro-Unterstützung oder aber nach der ersten Korrektur einer Abwärtsbewegung, und zwar nach dem Bruch des letzten Tiefs. Wird aber im Plus begonnen, könnten Trader durch die gerade geschilderte Korrekturvariante, bei einem Abprall vom charttechnischen Widerstand bei 179,01 Euro oder nach dem Bruch der Schlusskurslinie einsteigen. Der Zielbereich aus Sicht der Charttechnik läge circa 2,45 Euro unterhalb des jeweiligen Tageshochs. Es empfiehlt sich eine Absicherung aller Trades durch einen Stopp in Höhe von mindestens 0,60 Euro, bei Long-Trades unter- und bei Short-Trades oberhalb des Einstiegs.

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Disclaimer: Der Text ist eine Kolumne der UBS. Der Inhalt der Kolumne wird von 4investors nicht verantwortet und muss daher nicht zwingend mit der Meinung der 4investors-Redaktion übereinstimmen. Jegliche Haftung und Ansprüche werden daher von 4investors ausdrücklich ausgeschlossen!



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