UBS – Microsoft Aktie: Aufwärtskeil - weitere Verluste?

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26.09.2016 07:48 Uhr - Autor: Kolumnist  Kolumnist auf Twitter  | 4investors auf: Twitter | Google News | Facebook

Microsofts Aktie startete im März 2009 eine Aufwärtsbewegung, die den Titel vom Tief bei etwa 15 USD bis in den Bereich von 50 USD im November 2014 katapultierte. Dort begann eine Konsolidierung, die erst im Oktober 2015 mit einer Notierungslücke von etwa vier USD nach oben aufgelöst wurde. Zum Jahresende 2015 erreichte die Aktie dann mit 56,85 USD den höchsten Stand seit März 2000. Nach einem weiteren Rücksetzer testete Microsoft erneut den Widerstand im Bereich von 57 USD, um durch Gewinnmitnahmen wieder in die Unterstützungszone bei 50,26 USD zurückzufallen. Eine Umkehrkerze wurde nach mehreren Wochen der Seitwärtstendenz zum Einstieg genutzt mit der Folge einer Ausbildung eines neuen historischen Hochs bei 58,70 USD. In den letzten Tagen bildete sich ein bearisher Aufwärtskeil aus. Die rote Abwärtskerze vom Freitag zeigt auf ein Abwärtssignal.

Die Long-Szenarien: Startet Microsoft leicht im Plus, käme eine Platzierung bei einem Rücklauf auf den Freitagsschlusskurs bei 57,43 USD, leicht oberhalb des Widerstands bei 58,10 USD oder aber in der ersten Korrektur einer Aufwärtsbewegung in Frage, und zwar rund 40 Prozent unterhalb des letzten Hochs. Wird jedoch im Minus eröffnet, sollte ein Kauf bei einem Abprall von der Unterstützung bei 57,40 USD, durch die eben besprochene Korrekturvariante oder nach dem Bruch des Schlusskursniveaus erfolgen. Aus Sicht der Charttechnik spricht nichts gegen eine Gewinnmitnahme circa 1,50 USD oberhalb des jeweiligen Tagestiefs.

Die Short-Szenarien: Beginnt die Aktie leicht im Minus, bietet sich eine Positionierung bei einem Test der Schlusskurslinie, leicht unterhalb des 57,40-USD-Niveaus oder aber nach der ersten Korrektur einer Abwärtsbewegung an, und zwar nach dem Bruch des letzten Tiefs. Wird aber im Plus gestartet, könnten Trader durch die gerade beschriebene Korrekturvariante, bei einem Abprall vom 58,10-USD-Widerstand oder leicht unterhalb der Schlusskursmarke einsteigen. Der Zielbereich aus Sicht der Charttechnik läge circa 2,40 USD unterhalb des jeweiligen Tageshochs. Sinnvoll wäre eine Absicherung aller Trades durch einen Stopp in Höhe von circa 0,55 USD, bei Long-Trades unter- und bei Short-Trades oberhalb des Einstiegs.

Disclaimer: Der Text ist eine Kolumne der UBS. Der Inhalt der Kolumne wird von 4investors nicht verantwortet und muss daher nicht zwingend mit der Meinung der 4investors-Redaktion übereinstimmen. Jegliche Haftung und Ansprüche werden daher von 4investors ausdrücklich ausgeschlossen!

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