UBS – Beiersdorf Aktie: Abwärtskeil nach oben verlassen

Bild und Copyright: Beiersdorf.

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14.04.2016, 08:59 Uhr - Autor: Kolumnist  Kolumnist auf Twitter  | 4nvestors auf: Twitter | Google News | Facebook

Nach einer zweijährigen Konsolidierung bewegte sich Beiersdorf von Ende 2011 bis April 2013 innerhalb eines Aufwärtstrendkanals. Nach Ausbildung einer Unterstützung bei 64,27 Euro ging es bis Anfang 2014 auf einen neuen Höchststand bei 77,31 Euro. Die dann einsetzende Korrektur führte den Wert allerdings wieder zurück auf die Unterstützung bei 60,75 Euro. Dort kam es im Oktober 2014 zur Trendwende nach oben. Dynamisch wurde Anfang 2015 der Widerstand bei 64,27 Euro überwunden und ein neuer Höchststand bei 79,22 Euro gebildet. Nach dem Rücksetzer sowie dem Abprall vom 74,00-Euro-Niveau Mitte Februar 2015 ging es wieder aufwärts und die Kurse stiegen bis Ende Mai auf einen neuen Höchstwert von 84,28 Euro. Danach korrigierte Beiersdorf erneut und fiel Mitte August des Vorjahres kurzzeitig sogar unter die 70,00-Euro-Marke. Von dort setzte die Aktie zu einer dynamischen Aufwärtsbewegung an, die Ende November zu einem neuen Hoch bei 89,54 Euro führte. Danach ging die Aktie in eine volatile Seitwärtsphase über, bei der die Unterstützung bei 77,31 Euro zum zweiten Mal verteidigt wurde. Gestern wurde ein Abwärtskeil nach oben verlassen. Damit eröffnet sich weiteres Aufwärtspotenzial. Lassen Sie uns jetzt einen Blick auf die Einstiegsszenarien für kurzfristig orientierte Trader werfen.

Die Long-Szenarien: Eröffnet Beiersdorf leicht im Plus, käme aus Sicht der Charttechnik ein Kauf bei einem Rücksetzer auf den Vortagesschlusskurs bei 77,86 Euro, leicht oberhalb des Widerstands bei 78,59 Euro oder aber in der ersten Korrektur einer Aufwärtsbewegung in Frage, und zwar circa 40 Prozent unterhalb des letzten Hochs. Wird hingegen im Minus eröffnet, sollte nach Regeln der technischen Analyse eine Platzierung entweder bei einem Abprall an der Unterstützung bei 77,71 Euro, durch die eben besprochene Korrekturvariante oder aber nach dem Bruch des Schlusskursniveaus ein guter Einstiegspunkt sein. Eine Gewinnmitnahme könnte rund 1,65 Euro oberhalb des jeweiligen Tagestiefs geplant werden.

Die Short-Szenarien: Beginnt die Aktie leicht im Minus, indiziert die Charttechnik eine Positionierung bei einem Test der Schlusskursmarke, bei einem Bruch der 77,71-EuroUnterstützung oder aber nach der ersten Korrektur einer Abwärtsbewegung, und zwar nach dem Bruch des letzten Tiefs. Wird aber im Plus begonnen, könnten Trader durch die gerade geschilderte Korrekturvariante, bei einem Abprall vom Widerstand bei 78,59 Euro oder nach dem Bruch der Schlusskurslinie einsteigen. Der Zielbereich aus Sicht der Charttechnik läge circa 1,50 Euro unterhalb des jeweiligen Tageshochs. Es empfiehlt sich eine Absicherung aller Trades durch einen Stopp in Höhe von mindestens 0,40 Euro, bei Long-Trades unter- und bei Short-Trades oberhalb des Einstiegs.

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Disclaimer: Der Text ist eine Kolumne der UBS. Der Inhalt der Kolumne wird von 4investors nicht verantwortet und muss daher nicht zwingend mit der Meinung der 4investors-Redaktion übereinstimmen. Jegliche Haftung und Ansprüche werden daher von 4investors ausdrücklich ausgeschlossen!



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