UBS – Goldman Sachs Aktie: Der Abwärtstrend bleibt intakt

22.02.2016, 07:44 Uhr - Autor: Kolumnist  Kolumnist auf Twitter  | 4nvestors auf: Twitter | Google News | Facebook

Bild und Copyright: Roman Tiraspolsky B / shutterstock.com.

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Von Mitte 2011 bis Mitte 2012 durchlief Goldman Sachs eine klassische Bodenbildungsformation in Form eines doppelten Tiefs im Bereich zwischen 90 USD und 130 USD. Darauf folgte ein Aufwärtstrend, der die Aktie bis auf das Hoch bei 198,06 USD im Dezember 2014 hievte. In der darauf folgenden Korrektur fiel Goldman Sachs bis in den Unterstützungsbereich bei 175 USD zurück. Von dort aus erholte sich die Aktie seit Anfang Februar 2015 in einer beeindruckenden Rallye und erreichte Ende Juni bei 218,77 USD ein Mehrjahreshoch. Danach setzte eine Korrektur ein, die den Kurs von Goldman Sachs bis in den Bereich von 204 USD zurückfallen lies. Nach einer kurzen Zwischenerholung sackte die Aktie Ende September auf ein temporäres Tief bei 167,49 USD ab. Von dort aus setzte Goldman Sachs zu einer fulminanten Rallye an, die Anfang November an der 200,00-USD-Markte stoppte. Seitdem korrigiert die Aktie in einem mustergültigen Abwärtstrend. Eine Trendumkehr ist zurzeit nicht in Sicht. Kommen wir nun zu den Einstiegsszenarien für kurzfristig interessierte Trader.

Die Long-Szenarien: Startet Goldman Sachs leicht im Plus, wäre aus Sicht der Charttechnik ein Kauf bei einem Rücklauf auf den Freitagsschlusskurs bei 146,91 USD, leicht oberhalb der 150,00-USD-Linie oder aber in der ersten Korrektur einer Aufwärtsbewegung denkbar, und zwar rund 40 Prozent unterhalb des letzten Hochs. Wird jedoch im Minus eröffnet, könnten Trader nach den Regeln der technischen Analyse bei einem Abprall von der Unterstützung bei 145,00 USD, durch die eben besprochene Korrekturvariante oder nach dem Bruch des Schlusskursniveaus einsteigen. Eine Gewinnmitnahme empfiehlt sich circa 2,60 USD oberhalb des jeweiligen Tagestiefs.

Die Short-Szenarien: Beginnt die Aktie leicht im Minus, indiziert die Charttechnik eine Platzierung bei einem Test der Schlusskurslinie, leicht unterhalb des 145,00-USD-Niveaus oder aber nach der ersten Korrektur einer Abwärtsbewegung an, und zwar nach dem Bruch des letzten Tiefs. Wird aber im Plus gestartet, könnten sich Trader durch die gerade beschriebene Korrekturvariante, bei einem Abprall vom 182,00-USD-Widerstand oder leicht unterhalb der Schlusskursmarke platzieren. Das Kursziel läge rund 2,60 USD unterhalb des jeweiligen Tageshochs. Sinnvoll wäre eine Absicherung aller Trades durch einen Stopp in Höhe von circa 0,45 USD, bei Long-Trades unter- und bei Short-Trades oberhalb des Einstiegs.

Disclaimer: Der Text ist eine Kolumne der UBS. Der Inhalt der Kolumne wird von 4investors nicht verantwortet und muss daher nicht zwingend mit der Meinung der 4investors-Redaktion übereinstimmen. Jegliche Haftung und Ansprüche werden daher von 4investors ausdrücklich ausgeschlossen!

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